Das Bündnis mit Accenture Federal Services erweitert das Behördengeschäft: Palantir und Accenture Federal Services haben eine strategische Partnerschaft geschlossen, in deren Rahmen das 1.000-köpfige Data-&-AI-Team von Accenture auf Palantirs Foundry-Plattform und die neue Artificial Intelligence Platform geschult wird. Accenture fungiert künftig als bevorzugter Implementierungspartner für US-Bundesbehörden.
Palantir Aktie Chart
Die Vereinbarung verspricht beschleunigte Auftragszyklen, da Accenture Projekte vorqualifiziert und Palantir sich auf die Softwareauslieferung konzentriert. Einige Analysten rechnen damit, dass die Palantir-Aktie dadurch schneller von den anstehenden Haushaltserhöhungen profitiert. Interessant: Allein das Verteidigungsministerium plant für 2026 zusätzliche sieben Milliarden US-Dollar für Daten- und KI-Infrastruktur. Dadurch entsteht weiteres Milliardenpotenzial.
Palantir-Aktie: KI-Plattform NOS soll Nuklearbau revolutionieren!
Nur wenige Tage zuvor verkündete Palantir das Projekt „Nuclear Operating System“ (NOS) mit The Nuclear Company. Ziel ist ein KI-gestütztes Echtzeit-Cockpit, das Baustellen-, Lieferketten- und Sicherheitsdaten synchronisiert, um den Bau neuer Reaktoren transparenter und billiger zu machen. Das Vorhaben passt in die energiepolitische Großoffensive, die bis 2050 den Anteil der Kernkraft in den USA vervielfachen will.
The Nuclear Company investiert dafür knapp 100 Millionen US-Dollar, Palantir liefert die Software-Architektur – ein Muster, das sich auf andere Energieprojekte übertragen lässt. Für die Palantir-Aktie bedeutet das Zugang zu einem Kapazitätsmarkt, der laut Regierungszielen mehr als 400 Gigawatt neue Leistung erfordert und Projektvolumen in dreistelliger Milliardenhöhe freisetzt.
Bewertung zwischen Fantasie und Fundamentaldaten!
Nach den beiden Ankündigungen kletterte der Aktienkurs auf ein Rekordhoch von 144 US-Dollar, fiel jedoch im Zuge der Indexumschichtung innerhalb eines Handelstages um neun Prozent zurück. Trotz dieser Volatilität hat die Palantir-Aktie seit Jahresbeginn rund 60 Prozent gewonnen.
Auf Basis der Konsensschätzungen für 2026 ist die Bewertung weiterhin ambitioniert, aber durch eine Bruttomarge von über 78 Prozent und einen Auftragsbestand von nahezu fünf Milliarden US-Dollar teilweise untermauert. Entscheidend bleibt, ob Palantir die höhere Wachstumsdynamik im Staatssektor – dank Accenture-Hebel – mit neuen industriellen Plattformen wie NOS koppeln kann. Gelingt das, könnte die Palantir-Aktie ihre aktuelle Bewertung rechtfertigen und mittelfristig sogar Spielraum für weitere Kursgewinne eröffnen.
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