Die Aktie von Pacira BioSciences geriet am Freitag im vorbörslichen Handel deutlich unter Druck und verlor rund 4 Prozent auf 25 Dollar. Auslöser war die Vorlage vorläufiger, ungeprüfter Umsatzzahlen für das Geschäftsjahr 2025, die mit 726,4 Millionen Dollar leicht unter der Konsensschätzung von 730,2 Millionen Dollar lagen. Im Vorjahr hatte das Unternehmen noch 701,0 Millionen Dollar erlöst, was einem Wachstum von 3,6 Prozent entspricht.
EXPAREL wächst trotz Gegenwind im Markt
Das wichtigste Produkt des Unternehmens, das Schmerzmittel EXPAREL, steigerte seinen Jahresumsatz um 4,8 Prozent auf 575,1 Millionen Dollar. Im vierten Quartal allein lagen die Erlöse bei 155,8 Millionen Dollar, verglichen mit 147,7 Millionen Dollar im Vorjahreszeitraum. Das Mengenwachstum von 6 Prozent über das Gesamtjahr wurde jedoch teilweise durch eine Verschiebung in der Zusammensetzung der verkauften Gebindegrößen und Rabatte im Rahmen neuer Partnerschaften mit Einkaufsgemeinschaften im Gesundheitswesen gedämpft.
Die beiden anderen Hauptprodukte zeigten ein gemischtes Bild. ZILRETTA, ein Medikament gegen Arthroseschmerzen, verzeichnete einen leichten Rückgang von 118,1 Millionen Dollar auf 116,6 Millionen Dollar im Jahresvergleich. Das Kältetherapiesystem iovera konnte hingegen zulegen und steigerte die Erlöse von 22,8 Millionen Dollar auf 24,2 Millionen Dollar.
Pacira BioSciences, Inc. Aktie Chart
Aktienrückkäufe als Vertrauenssignal der Unternehmensführung
Parallel zu den Umsatzzahlen teilte Pacira mit, im vierten Quartal zwei Millionen eigene Aktien für insgesamt 50 Millionen Dollar zurückgekauft zu haben. Solche Rückkäufe werden häufig als Signal interpretiert, dass der Vorstand die eigene Aktie für unterbewertet hält. Gleichzeitig reduzieren sie die Anzahl der ausstehenden Anteile und können den Gewinn je Aktie rechnerisch verbessern.
Die Frage bleibt, wie Investoren die Kombination aus moderatem Wachstum, Margendruck durch Rabatte und dem knappen Verfehlen der Erwartungen bewerten werden. Die endgültigen, geprüften Zahlen dürften weitere Klarheit bringen, insbesondere zur Profitabilität und den Aussichten für 2026. Anleger sollten beobachten, wie sich die neuen Partnerschaften mit Einkaufsgemeinschaften mittelfristig auf Volumen und Margen auswirken.
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