Der US-Investmentfonds Oxford Square Capital Corp. hat seine monatliche Ausschüttung für Juni bestätigt. Anleger erhalten 0,035 Dollar je Aktie, zahlbar am 30. Juni. Der Vorstand hatte zudem bereits die Dividenden für Juli, August und September in gleicher Höhe festgelegt.
Die Aktie notierte am Freitag bei 1,16 Euro — ein Minus von 0,86 Prozent. Über die Woche summierte sich der Verlust auf 2,53 Prozent. Die langfristige Perspektive sieht düsterer aus: Seit Jahresbeginn fiel der Kurs um 22,38 Prozent, auf Jahressicht sogar um 40,53 Prozent.
Technische Lage angespannt
Der aktuelle Kurs liegt 43,8 Prozent unter dem 52-Wochen-Hoch von 2,06 Euro aus dem August 2025. Vom Tief bei 0,89 Euro, das erst im Mai 2026 erreicht wurde, trennen die Aktie immerhin 29 Prozent.
Der 50-Tage-Durchschnitt von 1,38 Euro wird um 16 Prozent verfehlt. Das spricht für anhaltenden Verkaufsdruck. Der RSI von 39,8 signalisiert ebenfalls Schwäche, ohne in überverkauftes Terrain abzurutschen. Die annualisierte Volatilität von knapp 70 Prozent unterstreicht das hohe Risikoprofil.
Für renditeorientierte Anleger bleibt die Dividendenpolitik das Zugpferd. Bei monatlich 0,035 Dollar pro Aktie ergibt sich eine laufende Rendite von rund 3,6 Prozent auf dem aktuellen Kursniveau. Ob das reicht, um die Kursverluste aufzufangen, ist eine andere Frage. Der Markt wird in den kommenden Monaten zeigen müssen, ob das neue Tief von Mai 2026 nachhaltig hält.
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