Oxford Lane Capital Aktie: NAV auf 10,74 US-Dollar gestiegen

Der Nettoinventarwert von Oxford Lane Capital legt im ersten Quartal zu, während operative Gewinne sinken. Die Dividende bleibt stabil.

Auf einen Blick:
  • Nettoinventarwert steigt auf 10,74 Dollar
  • Operativer Gewinn fällt auf 93,4 Millionen
  • Monatliche Dividende von 0,20 Dollar bestätigt
  • Portfolio-Umschichtungen bis 2029 verlängert

Oxford Lane Capital setzt ein Zeichen. Trotz sinkender Erträge stieg der Nettoinventarwert (NAV) im ersten Quartal an. Die Aktie reagierte am Dienstag mit einem Plus von 2,19 Prozent auf 8,62 US-Dollar.

Portfolio-Wert stabilisiert sich

Der Nettoinventarwert je Aktie kletterte bis Ende Juni auf 10,74 US-Dollar. Im Vorquartal stand dieser noch bei 10,56 US-Dollar. Dieser Zuwachs von 1,7 Prozent glich realisierte Verluste aus.

Das gesamte Portfolio wird mit rund 1,68 Milliarden US-Dollar bewertet. Es besteht fast ausschließlich aus Eigenkapitaltranchen von Collateralized Loan Obligations (CLO).

Margendruck bremst das Ergebnis

Der operative Gewinn schwächelte parallel dazu. Das Kern-Nettoanlageergebnis sank auf 93,4 Millionen US-Dollar. Dies entspricht 0,95 US-Dollar pro Aktie nach 1,03 US-Dollar im Vorquartal.

Die Unternehmensführung begründete den Rückgang mit geringeren Zinsmargen im CLO-Markt. Um die langfristige Ertragskraft zu sichern, ordnete Oxford Lane das Portfolio um. Der Manager verlängerte Reinvestitionsphasen zahlreicher Positionen bis in das Jahr 2029. Dies geschah durch gezielte Refinanzierungen und sogenannte CLO-Resets.

Dividenden bleiben stabil

Für Einkommensinvestoren gibt es eine klare Zusage. Der Vorstand bestätigte die monatliche Dividende von 0,20 US-Dollar je Aktie. Diese Zahlung ist für das gesamte vierte Kalenderquartal 2026 fest eingeplant.

Stichtage für die Berechtigung sind jeweils die Monatsmitten von Oktober bis Dezember. Anleger blicken nun auf die Nachhaltigkeit dieser Ausschüttung. Die Aktie notiert immer noch rund 52 Prozent unter ihrem Vorjahreshoch. Kursstabilität benötigt nun einen dauerhaften Aufwärtstrend beim Nettoinventarwert.

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