Bei Orsted meldet sich die Hoffnung zurück. Nach harten Jahren und teuren Fehltritten will der dänische Windkraft-Riese wieder Dividende zahlen.
Orsted sendet dieses Signal
Geplant ist der Neustart ab 2026. Für Anleger ist das ein starkes Signal. Der Konzern zeigt Zuversicht – trotz hoher Rückstellungen und politischem Gegenwind aus den USA.
Dort geriet Orsted massiv unter Druck. Neue Importzölle verteuerten Projekte. Gleichzeitig bremste die US-Regierung den Ausbau der Offshore-Windkraft. Baustopps trafen auch laufende Vorhaben.
Mehrere Projekte lagen monatelang auf Eis. Das kostete Geld. Allein im vierten Quartal schlugen Rückstellungen mit einem dreistelligen Millionenbetrag in dänischen Kronen zu Buche.
Orsted Aktie Chart
So kontert Orsted
Orsted hält an seinem Ausblick fest. Für 2026 peilt das Management ein EBITDA von mehr als 28 Mrd. Kronen an. Für 2027 soll es noch deutlich höher gehen.
Diese Prognose kommt am Markt gut an. Die Aktie legte zuletzt spürbar zu und liegt seit Jahresbeginn klar im Plus.
Das ist der Hebel von Orsted
Ein wichtiger Hebel ist die Bilanz. Orsted hat Kapital aufgenommen und sich von seinem europäischen Onshore-Geschäft getrennt. Das verschafft Luft. Gleichzeitig plant der Konzern massive Investitionen. Bis 2026 sollen bis zu 55 Milliarden Kronen in neue Projekte fließen. Wachstum bleibt das Ziel.
Auch operativ zeigt sich Stabilisierung. Der Gewinn legte zuletzt zu, auch wenn er knapp unter den Erwartungen blieb. Anleger scheinen darüber hinwegzusehen. Sie setzen auf die langfristige Story.
Unterm Strich gilt: Orsted kämpft sich zurück. Die Dividende soll Vertrauen schaffen. Doch Risiken bleiben. Die Politik in den USA bleibt ein Unsicherheitsfaktor. Wer investiert, setzt auf Rückenwind durch Erholung – und auf starke Nerven.
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