Der Tech-Konzern Oracle sorgt an der Börse für eine Überraschung. Viele Investoren hatten zuletzt gezweifelt, ob sich die milliardenschweren Ausgaben für KI-Rechenzentren auszahlen. Jetzt liefert der Software- und Cloudanbieter Zahlen, die deutlich über den Erwartungen liegen.
Quartalszahlen Q3/26 Oracle im Überblick
| Kennzahl | Gemeldet | Vorjahr |
| Umsatz | 17,19 Mrd. Dollar | 14,13 Mrd. Dollar |
| Gewinn | 3,69 Mrd. Dollar | 2,93 Mrd. Dollar |
| Free Cashflow | – 11,48 Mrd. Dollar | + 0,07 Mrd. Dollar |
| Schulden | 153,11 Mrd. Dollar | 96,27 Mrd. Dollar |
Vor allem beim Umsatz überrascht Oracle positiv. Der Konzern setzt im Quartal 17,2 Milliarden Dollar um. Experten hatten zuvor nur rund 16,9 Milliarden erwartet. Besonders stark wächst das Geschäft mit Cloud-Diensten und Rechenzentren.
Der Bereich Infrastructure as a Service bringt allein 4,9 Milliarden Dollar ein. Die gesamte Cloud-Sparte wächst im Jahresvergleich um 44 Prozent und erreicht 8,9 Milliarden Dollar Umsatz.
Die hohen Investitionen erhöhten die Schulden um über die Hälfte und belasten den Free Cashflow.
Oracle Aktie Chart
Oracle: Anleger reagieren sofort
Die Aktie von Oracle steigt im nachbörslichen Handel deutlich. Damit könnte sich die zuletzt angeschlagene Kursentwicklung stabilisieren. Seit dem Rekordhoch von 345 Dollar im Herbst hatte die Aktie verloren.
Der Markt sorgt sich seit Monaten, dass Tech-Konzerne beim Aufbau von KI-Infrastruktur zu viel Geld verbrennen. Oracle versucht nun zu zeigen, dass sich diese Investitionen auszahlen. Ein wichtiger Faktor bleibt die enge Zusammenarbeit mit OpenAI, dem Entwickler von ChatGPT.
Oracle: Darauf kommt es jetzt an
Gleichzeitig steht Oracle im harten Wettbewerb mit den großen Cloud-Anbietern wie Amazon Web Services, Microsoft und Google. Für Anleger bleibt daher entscheidend, ob Oracle sein starkes Wachstum im Cloud- und KI-Geschäft dauerhaft halten kann.
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