Oracle: Sicherheitslücken belasten den Kurs!

Oracle schließt Hunderte kritischer Sicherheitslücken, während die Aktie technisch in einer Abwärtsbewegung verharrt und die Quartalszahlen im Fokus stehen.

Auf einen Blick:
  • Kritisches Patch-Update schließt 337 Sicherheitslücken
  • Aktienkurs verliert wichtige Unterstützungszonen
  • Fokus auf Quartalszahlen und Cloud-Wachstum OCI
  • Technische Chartanalyse zeigt bearische Struktur

Am 21. Januar veröffentlichte Oracle sein erstes Critical Patch Update des Jahres 2026. Mit 337 geschlossenen Sicherheitslücken, verteilt über mehr als 30 Produktfamilien, fällt dieses Update ungewöhnlich umfangreich aus. Rund 230 der Schwachstellen sind einzigartig. Der Schwerpunkt liegt klar auf zentralen Plattformen wie Fusion Middleware und dem Oracle Database Server.

Parallel dazu richtet sich der Blick der Investoren zunehmend auf das laufende dritte Quartal des Geschäftsjahres 2026. Dieses wird Ende Februar abgeschlossen und voraussichtlich Anfang März berichtet. Der Analystenkonsens erwartet ein Ergebnis je Aktie von rund 1,36 US-Dollar, was einem Plus von gut 15 Prozent gegenüber dem Vorjahr entsprechen würde. Besonders genau wird dabei auf drei Kennzahlen geachtet. Das Wachstum von OCI, das zuletzt bei rund 68 Prozent im Jahresvergleich lag, die Entwicklung der Remaining Performance Obligations, die im zweiten Quartal bereits 523 Milliarden US-Dollar erreicht hatten, sowie den Capex-Ausblick.

Oracle Aktie Chart

Bullische Marktstruktur ist gebrochen

Nach dem starken Anstieg im vergangenen Jahr und dem großen Gap ging die Aktie in eine Korrekturphase über. Auch nach dem Schließen des Gaps setzte sich die Abwärtsbewegung fort. Aktuell hat die Oracle-Aktie die Hochs von Dezember 2024 unterschritten und damit auch die nächste Unterstützungszone nach unten verlassen.

Das macht den weiteren Verlauf jetzt besonders interessant. Im Tageschart zeigt sich die Aktie klar bearisch. Eine Erholung über die Unterstützungszone bei 188 US-Dollar würde ein erstes Signal in Richtung möglicher steigender Kurse liefern. Entscheidend wäre dann, dass diese Zone anschließend nicht erneut nach unten aufgegeben wird. Solange sich der Markt unter dieser Marke und auch unter den letzten Tiefs bei 178 US-Dollar hält, sind aus meiner Sicht weiter fallende Kurse möglich.

Ihr Konrad

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