Oracle galt lange als Profiteur des KI-Booms. Große Vision, große Partner, große Versprechen. Doch hinter den Kulissen kippt die Stimmung. Nicht an der Börse. Sondern im Schuldenmarkt. Und das ist ein Alarmsignal.
Oracle: Schulden explodieren
Der Auslöser sitzt tief. Oracle pumpt Milliarden in neue KI-Rechenzentren. Für das Mega-Projekt mit OpenAI braucht der Konzern gewaltige Rechenleistung. Und vor allem: Geld. Sehr viel Geld. Zuerst platzierte Oracle neue Anleihen. Dann kam kurz darauf der nächste Hammer. Weitere Kredite in gigantischer Höhe. Viele Investoren fühlten sich überrumpelt.
Oracle Aktie Chart
Die Folge: Die Gesamtschulden explodieren. Ende Mai 2024 hatte Oracle Schulden in Höhe von 76,3 Mrd. Dollar, heute liegen sie rund ein Drittel höher bei 100 Mrd. Dollar. Das ist mehr als jeder andere große Tech-Konzern. Damit änderte sich die Wahrnehmung radikal. Aus solider Investment-Grade-Schuld wurde ein Papier mit Stressfaktor. Der Markt zog die Notbremse.
Oracle: Anleihen fallen
Das Ergebnis ließ nicht lange auf sich warten. Oracle-Anleihen rutschten ab. Die Renditen schossen nach oben. Kreditgeber verlangten plötzlich mehr Risikoaufschlag. Ein klares Zeichen. Vertrauen bekam Risse.
Noch brisanter ist der Blick auf den Absicherungsmarkt. Die Kosten für Kreditausfallversicherungen explodierten. Solche Werte sah man zuletzt in der Finanzkrise 2009. Profi-Investoren sichern sich ab. Still. Entschlossen. Sie rechnen offenbar mit Szenarien, die Aktienanleger noch ausblenden.
Oracle: Aktie ist riskant
Das wirft Fragen auf. Wie belastbar ist Oracles Bilanz? Wie viel Schulden verträgt die KI-Wette? Und wer zahlt die Rechnung, wenn sich die Erwartungen nicht schnell erfüllen?
Die KI-Story lebt. Aber sie bekommt Risse. Der Schuldenmarkt glaubt nicht mehr blind an das Happy End. Genau das macht die Lage so brisant. Wenn Anleihen Alarm schlagen, sollten Aktionäre genau hinhören.
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