Oracle steht unter Druck: Die Aktie hat innerhalb eines halben Jahres über 21,5 Prozent an Wert eingebüßt. Im Anleihenmarkt sieht es noch schlimmer aus: Hier herrscht Alarm. Die Kreditmärkte reagieren auf eine Realität, die an der Börse kaum sichtbar ist: die explodierende Verschuldung.
Oracle Aktie Chart
Oracle: Die Schulden explodieren
Ende September holte sich Oracle 18 Mrd. Dollar über neue Anleihen, kurz nachdem der Mega-Deal mit OpenAI für 300 Mrd. Milliarden Dollar verkündet wurde.
Sieben Wochen später legte Oracle nach: 38 Mrd. Dollar für zwei neue KI-Datenzentren. Für Investoren kam das wie ein Schock. Plötzlich wuchs die Gesamtverschuldung auf rund 108 Mrd. Milliarden Dollar – der höchste Wert unter den großen Tech-Konzernen.
Oracle: Die Folgen der Verschuldung
Die Anleihekurse stürzten ab, die Renditen schossen hoch. Die Investoren verlangen nun deutlich mehr Risikoausgleich. Investment-Grade-Status? Nicht mehr wie gewohnt. Oracle tritt nun eher wie ein hoch verschuldeter Player auf, der aggressive Expansion finanziert.
Auch auf dem Kreditversicherungmarkt schlagen die Alarmglocken. Absicherungen gegen Zahlungsausfälle erreichen Niveaus, wie zuletzt während der Finanzkrise 2009. Profi-Anleger schützen sich still vor Risiken, die die Aktienkurse noch nicht einpreisen.
Oracle ist riskant
Für die Aktie bedeutet das: Optimismus reicht nicht. Die KI-Pläne könnten Früchte tragen, doch der Markt bewertet längst die Grenzen der Bilanz. Die Story von OpenAI und Hyperscale mag spannend sein, aber die Schuldenlast wirft einen riesigen Schatten.
Oracle steht an einer Wegkreuzung: Kann der Tech-Konzern das Wachstum stemmen, ohne die Gläubiger zu verärgern? Die Zeichen aus dem Anleihenmarkt zeigen klar, dass die Situation ernst ist. Anleger sollten nicht nur auf KI und Zukunftsträume schauen, sondern auf harte Zahlen – die Schulden explodieren, die Risiken steigen, und die Märkte reagieren schnell. Ein derzeitiger Einstieg bei Oracle ist sehr riskant und drängt sich nicht auf.
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