Die Aktie von Oracle kannte nach einem irrationalen Höhenflug auf 345 US-Dollar seit September 2025 nur den Weg nach unten. 138 Dollar standen vor dem Wochenende noch auf dem Kurszettel des US-amerikanischen Soft- und Hardwareherstellers. Doch am Montag feierte die Oracle-Aktie ein unerwartetes Comeback: Um mehr als 12 Prozent schossen die Papiere nach oben auf 155 Dollar. Hintergrund war laut Medienberichten ein Auftritt auf dem Edge Customer Summit, im Rahmen dessen gleich zwei Neuerungen angekündigt wurden.
Oracle überzeugt auf Summit doppelt
Zum einen hatte Oracle Financial Software Erweiterungen für seine Baumanagement-Plattform Aconex angekündigt. Diese führen neue Prozesse zur Dokumentenprüfung sowie Workflows für Inspektions- und Testpläne bei Großprojekten ein, heißt es bei investing.com. „Die neuen Funktionalitäten für Dokumentenprozesse ermöglichen es Teams, Kommentare und Freigaben direkt im Dokumentenregister der Plattform zu verwalten und ersetzen damit tabellenbasierte Prüfverfahren.“
Im Mittelpunkt stand laut Wallstreet Online allerdings eine andere Neuigkeit – die Plattform „Oracle Utilities Opower“, die inzwischen rund 44,6 Millionen Haushalte in Nordamerika erreiche. „Mithilfe datenbasierter Analysen und Verhaltensimpulse konnten Kunden allein im vergangenen Jahr Energiekosten von 369 Millionen US-Dollar einsparen. Insgesamt summieren sich die Einsparungen seit Einführung auf mehrere Milliarden“, so der Bericht.
- Der Auftragsbestand, ein Frühindikator für künftige Erlöse, sei auf über 550 Milliarden US-Dollar geklettert – ein Anstieg um mehr als 300 Prozent im Jahresvergleich
- „Das Wachstum der Infrastruktur-Sparte beschleunigte sich auf mehr als 80 Prozent, gestützt durch Multimilliarden-Verträge mit sogenannten Hyperscalern“, heißt es
Oracle-Aktie weit unter Höchststand
Die Anleger reagierten äußerst positiv auf die Meldungen. Zur Wahrheit gehört aber auch, dass die Oracle-Aktie trotz des aktuellen Kurssprungs noch immer leicht im Monatsminus verharrt. Mittelfristig sieht es richtig übel aus: Seit ihrem Rekordstand hat das Unternehmen gar 55 Prozent an Börsenwert eingebüßt.
Oracle-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Oracle-Analyse vom 15. April liefert die Antwort:
Die neusten Oracle-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Oracle-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 15. April erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
