Am 1. Februar legte Oracle einen detaillierten Finanzierungsplan für das Kalenderjahr 2026 vor, mit dem der weitere Ausbau der Oracle Cloud Infrastructure finanziert werden soll. Geplant ist die Aufnahme von 45 bis 50 Milliarden US-Dollar frischem Kapital, um zusätzliche Rechenzentrums- und GPU-Kapazitäten zu errichten und die bereits vertraglich zugesagte Nachfrage der größten OCI-Kunden bedienen zu können. In diesem Zusammenhang nennt Oracle explizit Kunden wie AMD, Meta, NVIDIA, OpenAI, TikTok und xAI, für die entsprechende Infrastruktur aufgebaut werden soll.
Inhaltlich knüpft diese Ankündigung direkt an die Aussagen aus dem zweiten Quartal des Geschäftsjahres 2026 an. Bereits damals hatte Oracle seine Capex-Prognose für das laufende Fiskaljahr von rund 35 auf etwa 50 Milliarden US-Dollar angehoben. Allein im zweiten Quartal beliefen sich die Investitionen auf 12 Milliarden US-Dollar, mit einem klaren Schwerpunkt auf KI-Infrastruktur.
Oracle Aktie Chart
Der Trendkanal als Anhaltspunkt
Die Oracle-Aktie hat den gesamten Kursanstieg seit Mai 2025 wieder abgegeben. Damit ist der vorherige Ausbruch auf der Oberseite gescheitert und der Kurs ist zeitweise unter den langfristigen Aufwärtstrendkanal gefallen, der sich von den Tiefs aus Oktober 2022 ableiten lässt. Zwar notiert die Aktie aktuell wieder innerhalb dieses Kanals, dennoch hat sich inzwischen eine klar abwärtsgerichtete Struktur ausgebildet.
Ein erstes positives Signal würde entstehen, wenn Oracle die Abwärtstrendlinie nach oben durchbricht, die sich von den Hochs am 14. Oktober 2025 ziehen lässt. Von echter Stärke könnte jedoch erst gesprochen werden, wenn auch die übergeordnete Short-Struktur gebrochen wird. Diese liegt derzeit bei rund 206 US-Dollar. Setzt sich die Abwärtsbewegung hingegen fort, könnte auf der Unterseite der Bereich um 120 US-Dollar als nächster relevanter Anlaufpunkt in den Fokus rücken.
Ihr Konrad
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