Nach ihrem wochenlangen Kurssturz konnte sich die Oracle-Aktie in den letzten Tagen bei ca. 175 US-Dollar stabilisieren. Hat der Technologiekonzern nun das Schlimmste überstanden oder müssen Anleger noch mit weiteren Kurseinbrüchen rechnen?
Gute Gründe für Skepsis
Das Schlimmste könnte in der Tat überstanden sein, zumindest wenn es nach der Einschätzung der Investmentbank Morgan Stanley geht. Sie kürzte zwar ihr Kursziel für die Oracle-Aktie drastisch von 320 auf 213 US-Dollar, sieht damit aber immer noch ein leichtes Upside von knapp über 20 Prozent.
Grund für die recht skeptische Einstellung der Investmentbanker ist die Sorge, dass der rasante Ausbau der KI-Infrastruktur durch Oracle stark zu Lasten des Gewinns gehen wird und die Verschuldung weiter erhöhen könnte.
Die Nervosität der Börse wurde zuletzt auch noch durch operative Probleme multipliziert. Ein wetterbedingter Stromausfall in einem Oracle-Rechenzentrum sorgte für anhaltende Verbindungsstörungen beim Cloud-Kunden TikTok.
Und zu allem Überfluss bekommt Oracle auch noch Ärger an der juristischen Front. Die Kanzlei Rosen Law bereitet eine Sammelklage gegen den Technologiekonzern vor. Sie wirft Oracle vor, Anleger beim tatsächlichen Investitionsbedarf für den Ausbau der Rechenzentrumsinfrastruktur getäuscht zu haben. Eine Niederlage vor Gericht könnte Oracle Milliarden US-Dollar an Schadenersatz kosten.
Es wird Zeit brauchen
So schnell dürfte das Vertrauen in die Oracle-Aktie nicht zurückkehren. Es wird seine Zeit brauchen, bis der Tech-Gigant beweisen kann, dass sich seine Milliardeninvestitionen in KI-Infrastruktur auszahlen. Bis dahin dürfte die Oracle-Aktie kein allzu großes Aufwärtspotenzial haben.
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