Oracle-Aktie: Red Bull verleiht keine Flügel!

Die Oracle-Aktie setzt ihren Abwärtstrend fort, getrieben von Sorgen über hohe KI-Investitionen und steigende Verschuldung, die sich noch nicht in den Umsätzen niederschlagen.

Auf einen Blick:
  • Aktie verliert über 25 Prozent im Jahr 2026
  • Hohe KI-Investitionen treiben Verschuldung an
  • Umsatzwachstum bleibt bisher aus
  • Partnerschaft mit Red Bull F1 hilft nicht

Red Bull wirbt bekanntermaßen gerne damit, dass die gleichnamige Brause Flügel verleihen würde. Das konnte der Autor dieser Zeilen trotz immer neue Versuche allerdings noch nicht beobachten und auch Oracle kann davon aktuell nicht berichten. Dass der Software-Konzern seine Titelpartnerschaft mit dem Formel-1-Team von Red Bull verlängere ließ die Aktie jedenfalls nicht abheben.

Stattdessen ging es am Freitag um weitere 3,3 Prozent auf 145,40 US-Dollar in die Tiefe. Der Abwärtstrend setzt sich fort und ließ den Kurs allein im noch jungen Jahr 2026 bereits um etwas mehr als 25 Prozent in Richtung Süden stürzen. Ein Ende scheint nicht in Sicht zu sein, nachdem bereits einige Unterstützungen nach unten passiert wurden.

Große Sorgen um Oracle

Bestimmt wird die Lage bei Oracle nach wie vor von massiven KI-Investitionen. Die kann der SAP-Konkurrent, anders als Google oder Meta, nicht mal eben aus dem Cashflow stemmen. Daher steigt die Verschuldung munter an. Dummerweise machen sich die enormen Investitionen bisher noch nicht auf der Seite der Umsätze bemerkbar.

Oracle Aktie Chart

Das verstärkt auf Seiten der Anleger das ungute Gefühl, dass Oracle sich mit seinen Anstrengungen dezent überheben mag. Dazu kommen dann auch noch Sorgen darum, dass KI-Agenten das Geschäftsmodell des Konzerns in Zukunft ohnehin vollständig obsolet machen könnte. Mit anderen Worten befindet sich Oracle in einer denkbar schlechten Ausgangslage und der Blick auf die KI-Zukunft sorgt eher für Ängste denn für Vorfreude.

Alles nur ein Irrtum?

Oracle selbst schätzt die Lage freilich anders ein und rechnet sich weiterhin enorme Chancen aus. Andernfalls würde das Unternehmen auch nicht derartige (Un-)summen für KI in die Hand nehmen. Ob die Anleger das Unternehmen nur missverstanden haben mögen oder doch das Management auf dem Holzweg ist, das wird spätestens die Zeit zeigen. Eine gewisse Skepsis ist aber nicht unangebracht.

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