Oracle baut eine öffentlichkeitswirksame Partnerschaft aus: Demnach verlängert der US-Techkonzern seine Kooperation mit dem Formel‑1‑Team Oracle Red Bull Racing und vertieft gleichzeitig die technologie Zusammenarbeit.
Der mehrjährige Vertrag fällt in eine Phase grundlegender Regeländerungen für die Saison 2026, in der neue Hybridantriebe, veränderte Aerodynamik und ein stärker datengetriebenes Energiemanagement die Wettbewerbslandschaft neu ordnen.
Oracle-Aktie: Cloud- und KI-Technologien für Red-Bull-Team
Red Bull setzt dabei weiterhin auf die Oracle Cloud und die KI‑Werkzeuge des Konzerns, die laut Teamchef Laurent Mekies entscheidend dazu beigetragen haben, seit Beginn der Partnerschaft drei Fahrer‑ und zwei Konstrukteurstitel zu gewinnen. Die Kooperation umfasst künftig nicht nur die Entwicklung und Simulation des neuen Hybridantriebs von Red Bull Ford Powertrains, sondern auch einen KI‑gestützten Strategie‑Agenten, der historische und aktuelle Renndaten automatisch auswertet und Ingenieuren in Echtzeit Entscheidungshilfen liefert.
Oracle unterstützt das Team zudem mit großskaligen Simulationen, die für die neuen Regularien 2026 deutlich komplexer ausfallen: Energieverbrauch, aktive Aerodynamik, Reifenverhalten und tausende Rennszenarien werden modelliert, um Strategien präziser zu planen.
Parallel führt Red Bull die Oracle‑Fusion‑Cloud‑Anwendungen in Finanzen, HR und Marketing ein, um interne Abläufe zu vereinfachen, Kosten zu senken und das Fan‑Erlebnis zu personalisieren. Oracle‑CEO Clay Magouyrk betont, dass dieselben Technologien, die an der Rennstrecke eingesetzt werden, auch Unternehmen in anderen Branchen helfen, schneller und datenbasierter zu entscheiden.
Finanzielle Details zur erweiterten Kooperation wurden indes nicht veröffentlicht.
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