Der Finanzierungsplan ist die eigentliche Schlagzeile. Oracle will zwischen 45 und 50 Mrd. US-Dollar frisches Kapital aufnehmen, jeweils etwa zur Hälfte über Eigenkapital und Investment-Grade-Anleihen. Die Bond-Emission soll einmalig im ersten Quartal 2026 erfolgen, weitere Anleihen im Jahresverlauf sind aktuell nicht vorgesehen.
Der Hintergrund sind konkrete Nachfrageengpässe. Kunden wie AMD, Meta, NVIDIA, OpenAI, TikTok oder xAI benötigen massiv Rechenleistung. Oracle positioniert sich hier als alternativer Hyperscaler mit hoher GPU-Dichte und klarer Multi-Cloud-Strategie. Der enorme RPO-Bestand von rund 523 Mrd. US-Dollar, ein Plus von 438 %, zeigt, dass die Verträge längst in der Pipeline stehen. Jetzt muss das Unternehmen diese Nachfrage in physische Kapazitäten übersetzen und neue Rechenzentren hochziehen.
Oracle Aktie Chart
Stabilisierung könnte Einstieg bieten
Oracle steht aktuell unter Verkaufsdruck und ist an einer Unterstützungszone angekommen. Diese liegt zwischen 134,9 und 146,2 US-Dollar. In diesem Bereich könnte sich nun ein Boden ausbilden. Zweimal haben Käufer hier bereits reagiert, das könnte sich erneut wiederholen.
Kommt es wieder zu Kaufkraft, müssen die letzten Hochs bei rund 165 US-Dollar sowie die Abwärtstrendlinie überwunden werden. Erst dann würde sich das Bild klar aufhellen und Raum für weiter steigende Kurse entstehen. Bleibt die Reaktion aus und der Markt dreht erneut nach unten, droht ein Bruch der Zone. In diesem Fall rückt die nächste Unterstützungszone zwischen 116 und 123 US-Dollar in den Fokus.
Ihr Konrad
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