Oracle-Aktie: Gestärkt durch TikTok-Deal!

Oracle sichert sich durch den Abschluss des TikTok-Deals eine stabile Umsatzquelle und kassiert als Miteigner 15 Prozent am US-Geschäft. Die Aktie reagiert positiv auf die Nachrichten.

Auf einen Blick:
  • TikTok-Deal sichert Cloud-Infrastruktur für US-Nutzer
  • Oracle hält 15 Prozent an TikTok US-Geschäft
  • Aktie steigt nach positiven Schlagzeilen
  • Unternehmen schüttet Dividende von 0,50 USD aus

Die Oracle-Aktie hat eine längere Durststrecke hinter sich, welche geprägt war von Zweifeln an der langfristigen Liquidität des Unternehmens. Ganz verschwunden sind diese noch nicht, doch immerhin gibt es aktuell wieder positive Schlagzeilen. Wohlwollend wird an den Märkten aufgenommen, dass die Verhandlungen zur US-Einheit von TikTok erfolgreich abgeschlossen werden konnten.

Damit wird ein Verbot der Plattform in den Vereinigten Staaten abgewendet. Oracle zählt zu den Miteignern eins Joint Ventures und hält darüber 15 Prozent am US-Geschäft von TikTok. Interessanter als das ist aber vielleicht, dass das Unternehmen sich um die Cloud-Infrastruktur für über 200 Millionen US-Nutzer kümmern darf.

Oracle schüttet Dividenden aus

Für Oracle ist das eine recht verlässliche und ansehnliche Umsatzquelle, was bei Milliardeninvestitionen für neue Rechenzentren auch dringend benötigt wird. Abseits von TikTok freuen die Anleger sich am heutigen Freitag über eine Dividende von 0,50 US-Dollar je Anteilsschein, was angesichts der rapide steigenden Kosten keine Selbstverständlichkeit ist.

Die Oracle-Aktie zeigt sich wieder freundlicher. Am Donnerstag ging es um 2,5 Prozent auf 178,18 Dollar aufwärts und heute waren vorbörslich weitere Aufschläge zu bewundern. Es bleibt noch viel Luft nach oben und die Korrekturen der letzten Monate sind weiterhin offensichtlich. Nicht wenige Analysten wollen darin aber nur eine Einstiegschance erkennen.

Oracle Aktie Chart

Lohnt sich das?

Der wichtigste Faktor bei Oracle bleibt die große Frage, ob die Ausgaben für neue Rechenzentren sich auf lange Sicht bezahlt machen werden. Das Unternehmen geht diesbezüglich über die Aufnahme von neuen Schulden klar ins Risiko. Sollten KI-Anwendung für weniger Gewinne als erhofft sorgen oder gar eine Blase platzen, würde Oracle sehr unangenehmen Zeiten gegenüberblicken. Allerdings lässt sich nach heutigem Stand festhalten, dass im KI-Sektor, allen Unkenrufen zum Trotz, noch keine Blase zum Platzen gekommen ist.

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