Oracle setzt für seine Rechenzentren auch auf autarke Stromversorgung per Brennstoffzelle. So hat der US-Techkonzern laut der Nachrichtenagentur Reuters eine umfassende Kooperation mit Bloom Energy vereinbart. Bloom soll demnach bis zu 2,5 Gigawatt an Brennstoffzellenkapazität für den Ausbau der Oracle-Rechenzentren liefern.
Oracle-Aktie: Brennstoffzellen von Bloom Energy sollen Energiebedenken zerstreuen
Bereits 1,2 GW sind fest vereinbart, was Oracle eine planbare, netzunabhängige Energieversorgung für neue KI‑Cluster ermöglicht. In einer Phase, in der Energieverfügbarkeit zum zentralen Engpass für Hyperscaler wird, verschafft die Partnerschaft Oracle die Möglichkeit, Rechenzentrumsflächen schneller in Betrieb zu nehmen und Lastspitzen bei GPU‑Workloads zuverlässiger abzudecken.
Die Brennstoffzellensysteme von Bloom Energy gelten zudem als emissionsärmer und potenziell kostengünstiger als herkömmlicher Netzstrom, was Oracle sowohl operative Vorteile als auch ESG‑Signalwirkung verschafft.
Für das Cloud‑Geschäft bedeutet der Deal, dass Oracle seinen Kunden künftig versprechen will, dass Energie nicht der limitierende Faktor beim Aufbau großer KI‑Infrastrukturen ist – ein entscheidender Punkt, da der Techkonzern im KI‑Bereich mit Nvidia‑Clustern und über Partnerschaften mit Modellentwicklern stark expandiert.
„Durch den schnellen Einsatz der zuverlässigen und effizienten Brennstoffzellen von Bloom können wir die Anforderungen unserer Kunden in den gesamten USA zügig erfüllen“, betonte Mahesh Thiagarajan, der unter anderem den Ausbau der KI-Infrastruktur bei Oracle verantwortet.
Der Deal baut auf einer bestehenden Kooperation zwischen Oracle und Bloom auf. So hatte der Brennstoffzellenhersteller bereits 2025 ein voll funktionsfähiges System an Oracle geliefert – und das schneller, als es der Zeitplan vorsah.
Oracle-Aktie steigt leicht: Bloom-Aktie schießt massiv nach oben
Die Bloom Energy-Aktie schoss am Dienstagvormittag im deutschen Handel um satte 14,5 % auf 172 Euro nach oben. Der Titel, der als hochaussichtsreicher KI-Profiteur gilt, konnte in den letzten 12 Monaten rund 900 % zulegen. Die Oracle-Aktie gewann am Dienstagmorgen 1,9 % auf 132 Euro (Stand: 14.04.2026, 9:30 Uhr).
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