OPAP Aktie: Court of Appeal bestätigt National-Lottery-Lizenz

Allwyn erhält nach Gerichtssieg volle Sicherheit für britische Lotterie-Konzession. Trotz starkem Wachstum verliert die Aktie seit Jahresbeginn deutlich.

Auf einen Blick:
  • Gericht bestätigt Lotterie-Vergabe endgültig
  • Umsatzplus von 21 Prozent im Q1
  • EBITDA steigt um 24 Prozent
  • Aktienrückkauf bis 150 Millionen Euro

Allwyn hat den letzten juristischen Widerstand in London gebrochen. Das Gericht bestätigte am Freitag endgültig die Vergabe der britischen National Lottery an den Konzern. Damit endet ein jahrelanger Streit um einen der lukrativsten Glücksspielaufträge weltweit.

Gericht weist Konkurrenz ab

Die Richter am Court of Appeal wiesen die Berufung eines Wettbewerbers in vollem Umfang zurück. Das Gericht sah verschwindend geringe Erfolgschancen für die Kläger. Dieser Beschluss bringt Allwyn operative Sicherheit für die kommenden zehn Jahre. Die wichtige Konzession läuft bereits seit Februar 2024.

Nach der Fusion mit OPAP treibt das Management die globale Markenstrategie voran. Die Gruppe stieg damit zum zweitgrößten börsennotierten Lotteriebetreiber der Welt auf. Das operative Wachstum stützt diesen Kurs. Im ersten Quartal 2026 steigerte die Gruppe ihren Umsatz um 21 Prozent auf 1,204 Milliarden Euro.

Das bereinigte operative Ergebnis (EBITDA) kletterte parallel dazu um 24 Prozent auf 443 Millionen Euro. Die Marge erreichte dabei einen Wert von 37 Prozent. Trotz dieser Zuwächse verlor die Aktie seit Jahresbeginn rund 29 Prozent an Wert. Das Papier notiert aktuell bei 13,19 Euro.

Kapital für die Aktionäre

Allwyn nutzt die hohen Zuflüsse für die Pflege des Aktienkurses. Das Unternehmen kauft bereits seit Juni eigene Anteile für bis zu 150 Millionen Euro zurück. Für das laufende Geschäftsjahr stellt der Vorstand außerdem eine Mindestdividende von 1,00 Euro je Aktie in Aussicht.

Der nächste Termin für Investoren steht fest. Im August 2026 veröffentlicht Allwyn den detaillierten Bericht zum zweiten Quartal. Bis dahin stützen die laufenden Rückkäufe das Kursniveau. Charttechnisch rückt der 50-Tage-Durchschnitt bei 13,46 Euro als nächste Hürde in den Blick.

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