Oneok treibt seine Unternehmensstrategie mit einer Dividendenerhöhung und personeller Verstärkung im Vorstand voran. Während die Aktionäre von höheren Ausschüttungen profitieren, zeigen sich Analysten unmittelbar vor den anstehenden Jahreszahlen zurückhaltender. Kann die Integration der jüngsten Großakquisitionen das Wachstum wie erhofft beschleunigen?
Höhere Dividende und neue Köpfe
In der vergangenen Woche kündigte das Unternehmen eine Anhebung der Quartalsdividende auf 1,07 US-Dollar pro Aktie an. Auf das Jahr hochgerechnet entspricht dies einer Ausschüttung von 4,28 US-Dollar. Die Auszahlung erfolgt am 13. Februar an alle Aktionäre, die zum Handelsschluss am 2. Februar als Anteilseigner registriert sind. Die Erhöhung unterstreicht das Ziel des Managements, stabile Kapitalrückführungen durch die Cashflows aus dem Erdgas- und Pipelinegeschäft zu sichern.
Parallel dazu verstärkt das Unternehmen seit letztem Freitag sein Board of Directors mit zwei neuen unabhängigen Mitgliedern. Mark A. McCollum, ehemaliger CEO von Weatherford International, bringt seine Erfahrung in den Prüfungs- und Governance-Ausschuss ein. Precious Williams Owodunni, CEO von Mountaintop Consulting und ehemalige Vizepräsidentin bei Goldman Sachs, verstärkt die Gremien für Vergütung und Governance. Diese personellen Ergänzungen sollen die Aufsicht über die Strategie und Finanzen des erweiterten Infrastrukturnetzes verbessern.
Skepsis bei den Analysten
Trotz der positiven Dividendennachricht äußerten sich Marktbeobachter zuletzt vorsichtiger. Anfang dieser Woche stufte JPMorgan den Titel von „Overweight“ auf „Neutral“ herab und setzte ein Kursziel von 83,00 US-Dollar fest. Die Analysten verwiesen dabei auf Unsicherheiten beim Wachstum des Basisgeschäfts und den zeitlichen Ablauf der Synergieeffekte aus den jüngsten Übernahmen im Permian-Becken.
Bereits wenige Tage zuvor hatte UBS das Kursziel von 114,00 auf 103,00 US-Dollar gesenkt, hält jedoch an der Kaufempfehlung fest. Hier stützen vor allem die Erwartungen an das Erdgassegment und Vorteile beim Butan-Blending die Einschätzung. Jefferies startete die Abdeckung der Aktie Mitte letzter Woche mit einem „Hold“-Rating und einem Ziel von 80,00 US-Dollar, da das erwartete EBITDA-Wachstum bis 2030 leicht unter dem Branchendurchschnitt liegen dürfte.
Der Fokus der Anleger richtet sich nun auf den 23. Februar. Nach US-Börsenschluss wird Oneok die Ergebnisse für das vierte Quartal sowie das Gesamtjahr 2025 präsentieren. Am Vormittag des 24. Februar folgt eine Telefonkonferenz, in der das Management die operative Performance und den Ausblick für das Geschäftsjahr 2026 im Detail erläutern wird.
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