Die Aktie von Ondas Holdings zeigt sich nach der Vorlage der Quartalszahlen volatil. Das Unternehmen, das sich auf autonome Drohnen und Abwehrsysteme gegen unbemannte Flugobjekte spezialisiert hat, legte für das vierte Quartal 2025 einen Umsatz von 30,1 Millionen Dollar vor. Das entspricht einem Zuwachs von 629 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal. Gleichzeitig weitete sich der Nettoverlust auf 101,0 Millionen Dollar aus.
Bemerkenswert erscheint der Anstieg des Auftragsbestands. Dieser kletterte von 20,3 Millionen Dollar im dritten Quartal auf 68,3 Millionen Dollar zum Jahresende. Das Unternehmen führt dies auf eine beschleunigte globale Nachfrage nach seinen Lösungen in den Bereichen autonome Drohnen, Drohnenabwehr und Robotik zurück.
Deutlich erhöhte Umsatzprognose für 2026
Ondas Holdings hebt seine Jahresprognose für 2026 auf mindestens 375 Millionen Dollar an. Für das erste Quartal 2026 peilt das Management einen Umsatz zwischen 38 und 40 Millionen Dollar an. Dies läge deutlich über der Analystenschätzung von 28,37 Millionen Dollar und würde einem Wachstum von 640 bis 820 Prozent im Jahresvergleich entsprechen.
Das bereinigte EBITDA blieb im vierten Quartal mit einem Verlust von 9,9 Millionen Dollar negativ. Im Vorquartal hatte der Verlust noch bei 8,1 Millionen Dollar gelegen, im Vorjahresquartal bei 7,0 Millionen Dollar. Die operative Profitabilität bleibt somit eine offene Frage.
Ondas Inc. Aktie Chart
Starke Bilanz nach Kapitalerhöhung im Januar
Die Finanzposition hat sich durch eine Kapitalmaßnahme im Januar 2026 deutlich verbessert. Das Unternehmen verfügt nun über rund 960 Millionen Dollar an Netto-Bareinnahmen. Zum 31. Dezember 2025 lagen Barmittel und Äquivalente bei etwa 594,4 Millionen Dollar. Diese Mittel sollen sowohl organisches Wachstum als auch strategische Übernahmen finanzieren.
Wie nachhaltig das explosive Umsatzwachstum ist und wann der Weg zur Profitabilität gelingt, dürfte für Anleger zentral bleiben. Die hohen Verluste bei gleichzeitig starkem Wachstum werfen die Frage auf, ob die Skalierung der Geschäftsmodelle wie geplant gelingt. Der gefüllte Auftragsbestand gibt zumindest kurzfristig Sichtbarkeit für weitere Umsätze.
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