Ondas Holdings kämpft mit anhaltendem Gegenwind. Innerhalb weniger Monate hat das Papier mehr als ein Drittel seines Wertes verloren. Nun belasten neue Verkaufsabsichten bestehender Aktionäre die Stimmung zusätzlich.
Das Unternehmen hat rund 3,38 Millionen Anteile für den Wiederverkauf registriert. Diese Papiere stammen ursprünglich aus der Übernahme von Omnisys. Ondas Holdings fließt durch diese Transaktion kein frisches Kapital zu. Marktteilnehmer reagieren empfindlich auf das potenzielle Überangebot am Markt. Das Handelsvolumen lag zuletzt etwa 60 Prozent über dem Durchschnitt.
Insider ziehen sich zurück
Parallel dazu werfen Insider-Verkäufe Fragen auf. CEO Eric Brock veräußerte im Juni 2026 rund 2,38 Millionen Aktien. In den letzten drei Monaten summierten sich die Abgaben des Managements auf etwa 2,4 Millionen Stück. Die deutlichen Kursverluste der vergangenen Wochen haben die Bewertung unter Druck gesetzt.
Das Unternehmen verfügt derweil über eine starke Liquidität. Die Barreserven belaufen sich auf mehr als eine Milliarde Euro. Der jüngste Quartalsumsatz erreichte etwa 50,1 Millionen Euro. Trotz des Kursrückgangs bleibt die Bewertung mit einem Kurs-Gewinn-Verhältnis von über 100 anspruchsvoll.
Chartbild bleibt instabil
Technisch gesehen nähert sich der Kurs der überverkauften Zone. Der Relative-Stärke-Index (RSI) liegt aktuell bei 35,9 Punkten. Mit 6,07 Euro notiert das Papier deutlich unter dem 50-Tage-Schnitt von 8,02 Euro. Seit Jahresbeginn verbuchten Anleger ein Minus von rund 35 Prozent. Das Vertrauen ist angeknackst.
Die Marke von 6,00 Euro fungiert nun als wichtige psychologische Unterstützung. Ein Unterschreiten dieses Levels könnte den Abwärtstrend weiter beschleunigen. Erst eine Rückeroberung der 8,00-Euro-Marke würde das technische Bild nachhaltig aufhellen.
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