Ondas Holdings meldet einen massiven Anstieg der Auftragseingänge. Die Nachfrage nach autonomen Verteidigungssystemen zieht auf den internationalen Märkten deutlich an. Allein im Juni sicherte sich das Unternehmen neue Verträge im Wert von über 40 Millionen US-Dollar.
Rekordjagd bei den Aufträgen
Das gesamte Ordervolumen für das zweite Quartal 2026 klettert damit auf über 150 Millionen US-Dollar. Dieser Sprung folgt auf einen bereits starken Mai mit Abschlüssen über 30 Millionen US-Dollar. Vor allem staatliche Stellen investieren massiv in Abwehrsysteme gegen Drohnen und in moderne Präzisionswaffen.
Hinter der Entwicklung stehen wachsende Bedrohungen durch unbemannte Flugsysteme. Ondas bedient hierbei vor allem die Märkte in Europa und den USA. Ein erfolgreicher Testflug des SkyLance-Systems unter der Leitung des britischen Verteidigungsministeriums bestätigte zuletzt die technologische Reife der Plattform.
Strategischer Zukauf im Infrastruktur-Sektor
Parallel zum Rüstungsgeschäft baut Ondas seine Position im zivilen Markt aus. Der Konzern übernimmt Cyberhawk für rund 125 Millionen US-Dollar. Das Ziel: Die Kombination von Drohnen-Inspektionen mit KI-gestützter Datenanalyse für kritische Infrastrukturen.
Die Übernahme wird größtenteils aus Barmitteln finanziert. Ein Teil der Cyberhawk-Führung rollt Kapital in Ondas-Aktien um, die einer einjährigen Haltefrist unterliegen. Der Abschluss der Transaktion ist für das dritte Quartal 2026 geplant.
Volatilität prägt den Kursverlauf
An der Börse zeigt sich ein zweigeteiltes Bild. Die Aktie notiert aktuell bei 7,62 Euro und verliert auf Tagessicht rund zwei Prozent. Trotz der jüngsten Konsolidierung liegt der Wert auf Jahressicht noch immer mit 518 Prozent im Plus.
Vom 52-Wochen-Hoch bei 13,02 Euro ist das Papier jedoch rund 41 Prozent entfernt. Ondas reichte außerdem Unterlagen für den potenziellen Wiederverkauf von rund 3,1 Millionen Aktien ein. Diese stammen aus einer früheren Übernahme und stellen keine neue Kapitalerhöhung dar.
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