Die Zahlen sehen auf den ersten Blick gut aus. Im vierten Quartal steigerte On Holding den Umsatz um 22,6% auf CHF 743,8 Millionen. Die bereinigte EBITDA-Marge verbesserte sich auf 17,6% von zuvor 16,4%. Doch die Aktie reagierte am Dienstag mit deutlichen Verlusten. Der Grund ist schnell gefunden.
Der Ausblick für 2026 liegt unter den Erwartungen der Analysten. On Holding rechnet mit einem Umsatzwachstum von mindestens 23% auf Basis konstanter Wechselkurse. Das entspricht einem Umsatz von mindestens CHF 3,44 Milliarden zu aktuellen Kursen. Klingt nach viel, doch der Markt hatte offenbar mehr erwartet. Die Sorge wächst, dass das explosive Wachstum der Schweizer Laufschuhmarke an Schwung verliert.
Starkes Wachstum in allen Regionen reicht nicht
Dabei lieferte On Holding im vierten Quartal in allen Regionen ab. In EMEA stiegen die Umsätze um 24,2% auf CHF 183,0 Millionen, in Amerika um 12,8% auf CHF 434,3 Millionen. Besonders beeindruckend war die Entwicklung in APAC mit einem Plus von 70,8% auf CHF 126,5 Millionen. Auf Basis konstanter Währungen lagen die Zuwächse sogar noch deutlich höher.
Auch die Produktkategorien zeigten sich robust. Schuhe legten um 20,8% zu, Bekleidung sogar um 38,3%. Der Direktvertrieb wuchs um 21,7%, der Großhandel um 23,4%. Die Bruttomarge soll 2026 mindestens 63% erreichen, die bereinigte EBITDA-Marge zwischen 18,5% und 19% liegen. Solide Zahlen, keine Frage.
Doch wenn die Erwartungen zu hoch geschraubt sind, hilft auch eine starke Bilanz nicht. Anleger müssen sich jetzt fragen, ob On Holding weiterhin das Tempo halten kann oder ob die besten Zeiten womöglich schon hinter dem Unternehmen liegen. Der Markt hat seine Zweifel deutlich gemacht.
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