Die großen Pläne von Omv und ADNOC müssen warten. Der für dieses Jahr anvisierte Börsengang des gemeinsamen Petrochemie-Riesen Borouge Group International wird auf mindestens 2027 verschoben. Die beiden Konzerne begründen den Aufschub mit der anhaltenden Marktvolatilität durch den Nahost-Konflikt. Eine Entscheidung, die zeigt, wie nervös die Märkte derzeit sind.
Dabei läuft die Fusion selbst nach Plan. Die Zusammenführung von ADNOCs Borouge und OMVs Borealis sowie die Übernahme von Nova Chemicals soll noch bis Ende dieses Monats abgeschlossen werden. Das entstehende Petrochemie-Unternehmen bringt es auf einen geschätzten Wert von rund 60 Milliarden Dollar. Eine beachtliche Größenordnung, die eigentlich für sich sprechen sollte.
OMV AG Aktie Chart
Das Timing passt einfach nicht
Doch selbst bei solchen Dimensionen zählt das Marktumfeld. Die Unternehmen haben sich darauf verständigt, 2027 ein Umtauschangebot für Borouge-Aktien in Anteile der Borouge Group International durchzuführen. Bis dahin bleibt das Gemeinschaftsunternehmen in privater Hand. Die Botschaft ist klar: Besser abwarten, als in einem volatilen Umfeld Geld zu verbrennen.
Für OMV-Anleger bedeutet das zunächst Geduld. Die strategische Neuausrichtung im Petrochemie-Bereich bleibt auf Kurs, nur der große Börsenauftritt lässt auf sich warten. Ob 2027 dann wirklich bessere Bedingungen herrschen, steht ohnehin in den Sternen. Vorerst heißt es abwarten und auf stabilere Zeiten hoffen.
Omv-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Omv-Analyse vom 20. März liefert die Antwort:
Die neusten Omv-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Omv-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 20. März erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
