OHB gelingt ein Rekord-Erfolg. So hat die schwedische Niederlassung des deutschen Konzerns den größten Satellitenauftrag in der Geschichte der schwedischen Raumfahrt gewonnen: 20 Kleinsatelliten für die neue europäische Arktis‑Wetterkonstellation EPS‑Sterna. Das Gesamtvolumen umfasst 248 Millionen Euro.
OHB-Aktie: Europas will Satellitenüberwachung der Arktis verbessern
Die Mission basiert auf dem bereits erfolgreich gestarteten Arctic Weather Satellite (AWS), der als technologischer Demonstrator gezeigt hat, dass präzise Temperatur‑ und Feuchtigkeitsprofile selbst unter extremen Polarbedingungen möglich sind.
Die neue Konstellation soll künftig einen kontinuierlichen Datenstrom aus der Arktis liefern – ein Bereich, der bislang kaum abgedeckt ist, weil geostationäre Wettersatelliten hohe Breitengrade nicht erfassen können. Die ESA entwickelt das Programm im Auftrag von EUMETSAT, das später auch Betrieb, Startdienste und Datenverteilung übernimmt. Insgesamt sind drei Generationen von jeweils sechs Satelliten geplant, ergänzt durch weitere Einheiten, um die Datenkontinuität über mindestens 13 Jahre sicherzustellen.
OHB-Aktie: Starkes Konsortium
Für OHB ist der Auftrag ein strategischer Durchbruch: Der Konzern zeigt, dass sein New‑Space‑Ansatz – schnelle Entwicklung, kosteneffiziente Plattformen, modulare Nutzlasten – auch für große europäische Infrastrukturprogramme tragfähig ist. Rund 30 Unternehmen sind im Industriekonsortium beteiligt, darunter zahlreiche deutsche KMU, die Hardware für Instrumente und Plattformen zuliefern.
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