OHB-Aktie: Kapitalerhöhung belastet – doch diese Schlüsselmarke hält stand!

OHB plant Kapitalerhöhung über 500 Millionen Euro, Großaktionär KKR verkauft Anteile. Die Aktie fällt um bis zu zehn Prozent und testet die 50-Tage-Linie.

Auf einen Blick:
  • Kapitalerhöhung über 500 Mio. Euro
  • KKR verkauft Aktienanteile
  • Kursrutsch bis zu zehn Prozent
  • 50-Tage-Linie als Unterstützung

Die Aktie des Bremer Satellitenherstellers OHB gerät zum Wochenauftakt unter Abgabedruck, nachdem es Ende letzter Woche Erholungstendenzen gegeben hatte. Der Anteilsschein verliert bis zu 10 Prozent an Wert. Hintergrund ist, dass das Unternehmen Pläne für eine Kapitalerhöhung in Höhe von 500 Millionen Euro verkündet hat. Zudem plant Großaktionär KKR im Rahmen einer Sekundärplatzierung den Verkauf eigener Aktien. Der Großteil der 28,6-Prozent-Beteiligung soll jedoch gehalten werden.

Erneuter Pullback zur 50-Tage-Linie

An der Börse lösen die Nachrichten Kursverluste aus, die zu einem Rücklauf zur 50-Tage-Linie (SMA50) führen. Auf diesem Niveau war die jüngste Korrekturwelle Anfang Juni gestoppt wurden. Auch in den letzten Abschwung-Phasen fungierte der SMA50 als Wendepunkt.

Und das scheint sich erneut zu bewahrheiten. Im Tagesverlauf macht die Aktie fast sämtliche Verluste wett und drückt sich erfolgreich von der 50-Tage-Linie nach oben ab.

OHB Aktie Chart

Spannend wird nun zu beobachten sein, wie sich der Raumfahrt-Sektor nach dem erfolgreich verlaufenen SpaceX-Börsengang nun weiter entwickelt. Bleibt das Anlegerinteresse hoch oder kühlt sich der Börsenhype nun erst einmal ab?

Wie geht es für die OHB-Aktie weiter?

Bei einem nachhaltigen Rutsch unter die 50-Tage-Linie würde sich das Chartbild kurzfristig eintrüben, was einen Abstieg in Richtung der 200-Tage-Linie bei 208,70 Euro auslösen könnte. Zieht die Aktie nach einer Konsolidierungsphase wieder an und überwindet den Widerstand bei 412/421 Euro, wäre der Weg zum Rekordhoch aus der zweiten Maihälfte bei 685 Euro aus technischer Sicht frei.

Sollte die Aktie dieses Top durchbrechen, könnte die Bewegung sogar in Richtung der 1.000-Euro-Marke weitergehen.

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