Die OHB-Aktie ist derzeit die größte Rakete unter allen deutschen Wertpapieren. In den letzten drei Monaten hat sich der Kurs des Bremer Luft- und Raumfahrtunternehmens mehr als verdoppelt. Am Dienstagmorgen steigt die OHB-Aktie sogar fast auf 300 Euro, gibt am frühen Nachmittag aber wieder deutlich nach. Was steckt hinter dem gewaltigen Höhenflug?
Pure Weltraumfantasie
Es ist die pure Weltraumfantasie, die den Kurs der OHB-Aktie von Tag zu Tag auf neue Höchststände treibt. Wobei Fantasie wahrscheinlich das falsche Wort ist, denn es gibt handfeste Entwicklungen, die hinter der Kursrallye stecken.
Deutschland und Europa müssen dringend an ihrer Unabhängigkeit von den USA arbeiten. Das gilt vor allem für die Kommunikation im Weltraum. Derzeit ist die Bundesrepublik auf das Starlink-Systeme von Tech-Milliardär Elon Musk angewiesen.
Diese Abhängigkeit stellt ein massives Erpressungsrisiko dar, weshalb das Verteidigungsministerium am Aufbau einer eigenen Satellitenkonstellation arbeitet. Als Anbieter im Gespräch ist ein Konsortium aus Rheinmetall und OHB.
Die beiden deutschen Rüstungsunternehmen würden sich hervorragend ergänzen. Rheinmetall stellt nicht nur eine sehr große Bandbreite an Waffensystemen her, sondern hat mit der finnischen Tochter Iceye auch eine große Satellitenkompetenz. Und OHB ist eines der führenden europäischen Unternehmen für Satelliten und Trägerraketen.
Vorsicht Gewinnmitnahmen
Der Aufbau eines deutschen Satellitennetzwerks könnte ein Auftragsvolumen von rund zehn Milliarden Euro haben. Dementsprechend groß ist derzeit der Hype um die OHB-Aktie.
Anleger sollten aber damit rechnen, dass es in den kommenden Tagen zu massiven Gewinnmitnahmen kommen könnte. Viele Anleger, die rechtzeitig in den Raumfahrttitel investiert haben, dürften ihre Gewinne in trockene Tücher bringen wollen.
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