Während sich der deutsche Raumfahrtkonzern OHB doch nicht von der Börse zurückziehen will, feiert das Unternehmen nun sein 25-jähriges Jubiläum auf dem Börsenparkett.
OHB-Aktie: 25 Jahre Börsengang – eine wachstumsstarke Story
Hierzu veröffentlichte OHB kürzlich ein Resümee: Als die damalige „OHB Teledata AG“ im Jahr 2001 an den Markt ging, erwirtschaftete das Unternehmen lediglich 15 Millionen Euro Gesamtleistung und beschäftigte 125 Mitarbeiter. Der Schritt an die Börse brachte laut der Pressemeldung 24,15 Millionen Euro frisches Kapital ein und legte den Grundstein für eine Entwicklung, die OHB zu einem der wenigen erfolgreichen Überlebenden des Neuen Marktes machte.
Vorstandschef Marco Fuchs, der den Börsengang gemeinsam mit dem inzwischen verstorbenen Ulrich Schulz vorbereitete, erinnert sich an eine Zeit intensiver Roadshows und an den Respekt vor dem Vertrauen der ersten Aktionäre. „Die Hauptversammlungen zum Beispiel waren immer ein richtiges Familienfest. Es waren ja viele Aktionäre, die seit dem ersten Tag dabei waren, und die kamen gerne jedes Jahr zum Spargelessen und haben sich die Neuigkeiten aus der Raumfahrt angehört“, so der Manager in der kürzlich veröffentlichten Pressemitteilung.
Mit der Übernahme der OHB System AG im Jahr 2002 wurde das Unternehmen dann zum börsennotierten Raumfahrtsystemhaus und gewann mit SAR‑Lupe sein erstes großes Prestigeprojekt. Es folgten zentrale europäische Programme wie Galileo, Meteosat Third Generation und das deutsche Aufklärungssystem SARah.
Heute zählt OHB rund 3.800 Mitarbeiter, erwartet für das Geschäftsjahr 2025 eine Gesamtleistung von 1,2 Milliarden Euro und ist in den Segmenten Space Systems, Access to Space und Digital breit aufgestellt. Diese Woche am 19. März soll der neue Geschäftsbericht zu 2025 veröffentlicht werden.
OHB-Aktie: Doch kein Delisting
Zur Einordnung: Nach dem Einstieg der Investmentgesellschaft KKR hatte Manager Fuchs bereits vor einigen Jahren einen Abschied von der Börse ins Gespräch gebracht. Anfang 2026 nahm das Management davon jedoch Abstand. Fuchs begründet den Sinneswandel damit, dass die Auftraggeber die Transparenz, die mit einer Börsennotierung einhergehe, schätzten.
Die Familie Fuchs hält weiterhin 65,4 % der OHB-Anteile, während KKR über eine Beteiligungsgesellschaft auf 28,6 % kommt. Nach Abzug der eigenen Aktien des Konzerns entfallen nur 5,7 % der Anteile auf den Streubesitz.
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