Ölpreis: Schock am Montag – kein Ende in Sicht?

Der Ölpreis erlebt einen starken Anstieg auf über 100 US-Dollar, angetrieben durch die anhaltenden Konflikte im Iran und die faktische Schließung der Straße von Hormus.

Auf einen Blick:
  • WTI-Ölpreis notiert bei 102 US-Dollar pro Barrel
  • Straße von Hormus bleibt für Transporte geschlossen
  • Militärische Angriffe erhöhen globale Risikoprämie
  • Langfristige Auswirkungen auf Energiemärkte erwartet

Der Ölpreis ist am Montag noch einmal deutlich nach oben geschossen. So notierte die US-Sorte WTI bei 102 US-Dollar pro Barrel und stand damit mehr als 12 % im Plus (Stand: 09.03.2026, 10:15 Uhr).

Ölpreis-Schock: Irankrieg geht unvermindert weiter

Verantwortlich für den neuerlichen Preisschub ist abermals der Irankrieg. Nach wie vor ist die Straße von Hormus als wichtiges Nadelöhr für Öl- und Gastransporte aus dem Nahen Osten in Richtung Asien faktisch geschlossen.

Zudem hatten Israel und die USA am Wochenende iranische Treibstofflagerstätten massiv angegriffen, während der Iran seinerseits die Öl- und Gasinfrastruktur der Region weiterhin ins Visier nahm. In der Folge gibt es inzwischen eine deutlich höhere Risikoprämie auf dem globalen Ölmarkt.

Ölpreis: Anhaltende Auswirkungen auf Energiemarkt möglich

Vor allem kursiert die Befürchtung, dass der Nahe Osten über einen langen Zeitraum hinweg als Lieferant der fossilen Energieträger wegbrechen oder zumindest so instabil werden könnte, dass sich die Preise dauerhaft auf einem höherem Niveau einpendeln würden.

Der Irankrieg könnte in einem solchen Szenario also nicht nur einen kurzfristigen Ölpreisschock ausgelöst haben, sondern auch mittel- bis langfristige Auswirkungen auf die globalen Energiemärkte haben.

Ölpreis: Kein Ende in Sicht

Hinzu kommt, dass das Mullah-Regime in Teheran mit der Ernennung von Modschtaba Chamenei als neuem „Revolutionsführer“ Kontinuität beweist. Bedeutet: Ein Regime-Change, der den langjährigen Konflikt zwischen dem Iran sowie den USA und Israel beenden könnte, ist derzeit nicht absehbar – ebenso wenig ein Ende der aktuellen Kampfhandlungen. Auch dieser Faktor dürfte am Montag den massiven Preisaufschwung beim Öl unterstützt haben.

Rohöl WTI-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Rohöl WTI-Analyse vom 09. März liefert die Antwort:

Die neusten Rohöl WTI-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Rohöl WTI-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 09. März erfahren Sie was jetzt zu tun ist.

Rohöl WTI: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...

Disclaimer

Die auf finanztrends.de angebotenen Beiträge dienen ausschließlich der Information. Die hier angebotenen Beiträge stellen zu keinem Zeitpunkt eine Kauf- beziehungsweise Verkaufsempfehlung dar. Sie sind nicht als Zusicherung von Kursentwicklungen der genannten Finanzinstrumente oder als Handlungsaufforderung zu verstehen. Der Erwerb von Wertpapieren ist risikoreich und birgt Risiken, die den Totalverlust des eingesetzten Kapitals bewirken können. Die auf finanztrends.de veröffentlichen Informationen ersetzen keine, auf individuelle Bedürfnisse ausgerichtete, fachkundige Anlageberatung. Es wird keinerlei Haftung oder Garantie für die Aktualität, Richtigkeit, Angemessenheit und Vollständigkeit der zur Verfügung gestellten Informationen sowie für Vermögensschäden übernommen. finanztrends.de hat auf die veröffentlichten Inhalte keinen Einfluss und vor Veröffentlichung sämtlicher Beiträge keine Kenntnis über Inhalt und Gegenstand dieser. Die Veröffentlichung der namentlich gekennzeichneten Beiträge erfolgt eigenverantwortlich durch Gastkommentatoren, Nachrichtenagenturen o.ä. Demzufolge kann bezüglich der Inhalte der Beiträge nicht von Anlageinteressen von finanztrends.de und/ oder seinen Mitarbeitern oder Organen zu sprechen sein. Die Gastkommentatoren, Nachrichtenagenturen usw. gehören nicht der Redaktion von finanztrends.de an. Ihre Meinungen spiegeln nicht die Meinungen und Auffassungen von finanztrends.de und deren Mitarbeitern wider. (Ausführlicher Disclaimer)