China bereitet Nvidia nach wie vor Kopfzerbrechen. Zwar haben die USA im Dezember den Export von H200-Chips genehmigt. Peking sieht die Technologie aber als veraltet an und stoppte den Import vor wenigen Tagen. Damit geraten vorherige Absatzziele von Nvidia ins Wanken. Das Ganze könnte nun zur Chefsache werden.
Wie einem Bericht der Nachrichtenagentur „Bloomberg“ zu entnehmen ist, wird Nvidia-CEO Jensen Huang vor den Feierlichkeiten zum chinesischen Neujahrsfest im Februar eine Reise ins Reich der Mitte antreten. Dabei soll Huang diverse Firmenveranstaltungen besuchen und wohl auch in Peking anwesend sein.
Jensen Huang auf Mission?
Nicht klar ist, ob Huang bei dieser Gelegenheit auch Funktionäre aus der chinesischen Regierung treffen wird. Insidern zufolge scheint der Reiseplan noch nicht vollständig festgezurrt zu sein und es könnten sich wohl noch Änderungen ergeben. An der Börse dürften aber viele darauf hoffen, dass der Nvidia-Chef die Regierung in Peking noch einmal besänftigen kann.
Das Geschäft in China könnte Nvidia weitere Milliardenumsätze einbringen und darüber hinaus der lokalen Konkurrenz den Wind aus den Segeln zu nehmen. Schon seit Jahren warnt Nvidia davor, dass Exportverbote China auf lange Sicht eher nutzen als schaden und Innovationssprünge provozieren. Wie es scheint, ist das nicht nur in Washington, sondern auch in Peking angekommen.
Nvidia Aktie Chart
Kein Verlass auf das China-Geschäft
Für Anleger wäre eine Entspannung in China zweifellos eine gute Neuigkeit. Verlass ist aber nicht darauf, dass es dazu auch kommen wird. Gesund bleibt es aus Anlegersicht, das China-Geschäft von Nvidia gedanklich auszuklammern. Das scheint jedoch einigermaßen schmerzhaft zu sein. Der Aktienkurs geriet zuletzt weiter unter Druck und fiel am Dienstag um 4,3 Prozent auf 178,07 US-Dollar zurück.
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