Nach den Zugewinnen der vorherigen Handelstage ging es für die Nvidia-Aktie am Montagvormittag zunächst wieder etwas abwärts. Konkret verlor der Tech-Titel im deutschen Handel -1,14 % auf 169,4 Euro. Das 1-Monats-Plus blieb mit knapp +14 % aber zweistellig (Stand: 20.04.2026, 9:15 Uhr, Tradegate).
Nvidia-Aktie: Kosten pro Token sei wichtigste GPU-Kennzahl
Derweil hat der Chipkonzern in einem Blogbeitrag auf die Bedeutung von Kennzahlen im Zuge des KI-Booms hingewiesen. Demnach argumentiert Nvidia, dass klassische Parameter wie FLOPS pro Dollar oder Kosten pro GPU‑Stunde im Zeitalter generativer und agentischer KI nicht mehr ausreichen.
Rechenzentren seien heute keine Datenlager mehr, sondern „AI‑Token‑Fabriken“, deren wirtschaftlicher Erfolg davon abhänge, wie viele Tokens sie pro Sekunde und pro Megawatt tatsächlich ausgeben können. Entscheidend sei daher die Kosten‑pro‑Token‑Metrik, also der reale Preis pro erzeugter Million Tokens – ein Wert, der sowohl Hardwareleistung als auch Software‑Optimierungen, Interconnect‑Effizienz und Auslastung berücksichtigt.
Der kürzlich veröffentlichte Blogbeitrag betont, dass viele Unternehmen zu stark auf den „sichtbaren“ Teil der Gleichung schauten – etwa GPU‑Preise oder theoretische Spitzenleistung. Der eigentliche Unterschied entstehe jedoch im „unsichtbaren“ Teil: Wie gut Hardware, Software, Netzwerk, Speicher und Laufzeitumgebung zusammenspielen, um möglichst viele Tokens pro Watt zu erzeugen. Genau hier sieht Nvidia seinen Vorteil.
Nvidia-Aktie: Neue Blackwell-Architektur deutlich kosteneffizienter im Output
Nvidia zeigt am Beispiel des chinesischen Modells DeepSeek‑R1, dass ein Rechenzentrum mit der neuen Blackwell‑Generation trotz höherer GPU‑Stundenpreise deutlich günstiger pro erzeugter Million Tokens arbeitet als ein Rechenzentrum mit der älteren Hopper‑Generation.
Der Grund: Blackwell liefert viel mehr Tokens pro Sekunde und pro Megawatt, also eine massiv höhere reale Ausgabeleistung. Unterm Strich kostet eine Million erzeugter Tokens mit Blackwell bis zu 35‑mal weniger als mit Hopper – selbst wenn die Hardware pro Stunde mehr kostet. Hopper ist die ältere GPU-Architektur von Nvidia, die 2022 eingeführt wurde. Blackwell ist die neue deutlich leistungsstärkere Plattform speziell für KI‑Rechenzentren, eingeführt Ende 2024.
Für Unternehmen bedeutet das: Wer KI‑Infrastruktur bewertet, sollte nicht auf Input‑Metriken schauen, sondern auf Output‑Metriken, also auf die tatsächliche Token‑Produktion und deren Kosten. Laut Nvidia liefern Blackwell‑Systeme aktuell die niedrigsten Tokenkosten am Markt, unterstützt durch ein optimiertes Software‑Ökosystem und Partner wie CoreWeave, Nebius oder Together AI.
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