Nvidia hat im abgelaufenen Jahr nicht alle Erwartungen erfüllt, zumindest nicht an der Börse. Trotz KI-Hype hatte die Aktie des US-Chip-Giganten sich letztlich lediglich um rund ein Drittel verbessert. Wird sich das neue Börsenjahr für die Anleger als lukrativer erweisen? Das kommt ganz darauf an, welchem Analysten man sein Vertrauen schenkt. Denn was auf die Aktionäre 2026 zukommt, da gehen die Meinungen bei der Nvidia-Aktie deutlich auseinander.
Nvidia-Kursziele zwischen 235 undn 275 US-Dollar
Gleich zwei Institute hatten sich Ende Dezember zum US-Unternehmen gemeldet – mit ganz unterschiedlichen Erwartungen. Da wäre zum einen die schweizer Großbank UBS, die ihre Einstufung für Nvidia am 29. Dezember mit einem Kursziel von 235 US-Dollar auf „Buy“ belassen hatte, damit lediglich mit einem Kurszuwachs von rund 25 Prozent rechnet. Mit einer Übernahme des KI-Startup Groq würde sich der Tech-Konzern für Angebote mit Hochgeschwindigkeits-Algorithmen positionieren, schrieb Timothy Arcuri laut finanzen.net. Grafikprozessoren seien hierfür nicht die ideale Lösung, so der Analyst.
- Bernstein Research hingegen rechnet laut einer Studie mit einem Anstieg bei der Nvidia-Aktie um gut 45 Prozent
- US-Analysehaus hatte die Einstufung für Nvidia am selben Tag auf „Outperform“ mit einem Kursziel von 275 US-Dollar belassen
Mit einer etwaigen Übernahme des KI-Startups Groq wolle sich der Tech-Konzern wohl vor allem Technologie und Expertise sichern, schrieb Stacy A. Rasgon. Ein solcher Deal wäre für Nvidia „ein strategischer“, so Rasgon. Das Unternehmen nutze seine starke Bilanz, um in operativen Schlüsseltechnologien führend zu bleiben.
Nvidia sicherte sich Groq-Nutzungsrechte
Nvidia hatte kurz zuvor für rund 20 Milliarden US-Dollar die Nutzungsrechte am Chipdesign des Technologie-Unternehmens Groq erworben. Laut Golem übernimmt Nvidia zudem Führungskräfte des Unternehmens, unter denen sich auch Groq-Gründer Jonathan Ross befindet. Dennoch soll Groq als eigenständiges Unternehmen erhalten bleiben.
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