Diese Woche ist Nvidia-Chef Jensen Huang in Großbritannien zu Gast und betonte dort das Potenzial von KI-Systemen unter anderem für die Industrie und die Gesundheitsbranche. Tatsächlich kooperiert der US-Konzern in UK mit etlichen KI-Spezialisten, um Anwendungen für physische und agentische KI, Robotik und die Biowissenschaften zu ermöglichen.
Technologien für KI-Anwendungen: Nvidia bereits stark in UK engagiert
Nvidia unterstützt damit nach eigenen Angaben die Strategie der britischen Regierung, eine sogenannte „souveräne KI“ zu etablieren, also KI-Systeme, die im eigenen Land entwickelt wurden, sowie KI-Infrastruktur, die von heimischen Akteuren kontrolliert wird. Ein Kernprojekt hierfür ist der Supercomputer Isambard-AI, der mit Chips von Nvidia ausgestattet wurde und im Juli den Betrieb aufgenommen hat.
Der Riesenrechner unterstützt unter anderem das Sprachmodellprojekt UK-LLM, das KI für englische und walisische Sprache entwickelt, um öffentliche Dienste wie Bildung und Gesundheit zu verbessern. In der Gesundheitsbranche entstehen Modelle wie Nightingale AI, das auf britischen und US-Gesundheitsdaten basiert und für Diagnostik und personalisierte Versorgung genutzt werden soll.
Im Bereich der Robotik unterstützt Nvidia britische Unternehmen wie Humanoid und Extend Robotics. Das Ziel ist es, physische KI in Produktion, Lagerlogistik und Forschung einzusetzen – etwa durch humanoide Roboter oder autonome Systeme, die mit NVIDIA Jetson und Isaac-Plattformen betrieben werden.
Auch bezüglich der Biowissenschaften forciert Nvidia Engagements in Großbritannien. Dabei geht es zum Beispiel um KI-gestützte Medikamentenentwicklung, digitale Zwillinge sowie die Analyse komplexer Proteine, die von Unternehmen wie Basecamp Research und Peptone mithilfe von Nvidia-Technologien durchgeführt werden.
Trump in Großbritannien: US-Techkonzerne wollen offenbar Milliarden investieren
Medienberichten zufolge will Nvidia gemeinsam mit US-Partnern wie Microsoft und Google neue Milliardeninvestitionen in Großbritannien anstrengen, um dort unter anderem Rechenzentren zu bauen. Anlass der enormen Investitionszusagen ist der Besuch von US-Präsident Donald Trump in Großbritannien. Der Staatschef war bereits am Dienstagabend in London eingetroffen.
Nvidia-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Nvidia-Analyse vom 29. März liefert die Antwort:
Die neusten Nvidia-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Nvidia-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 29. März erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
