Nvidia-Aktie: Wackelt das Geschäftsmodell?

Die Aktie von Nvidia bleibt angeschlagen. Nun sorgen Aussagen von Firmenchef Jensen Huang zur AGI für Furore. Könnte KI wirklich einen Weltkonzern aufbauen und leiten?

Auf einen Blick:
  • Die Nvidia-Aktie kommt seit Monaten nicht voran, ganz im Gegenteil
  • Dabei bilden die Chips des US-Konzerns die Grundlage für KI-Rechner
  • Doch das Geschäftsmodell könnte in Frage stehen, wenn diese übernehmen
  • Der Nvidia-CEO hält das für realistisch – und rudert dann doch wieder zurück

Die Aktie von Nvidia hat wahrlich schon bessere Zeiten erlebt. Bei 212 US-Dollar markierten die Papiere ihr bisheriges Rekordhoch. Das war im Oktober 2025, bevor es wieder rasant abwärtsging.  Ende Februar hatte es dann kurz den Anschein, als dass die Aktie wieder zu alten Höchstständen zurückkehren könnte, bei 197 Dollar aber war Schluss. Der Krieg, den die USA und Israel gegen den Iran begannen, riss die Anleger aus allen, auch Nvidia fiel deutlich auf aktuell 175 Dollar zurück. Aussagen des Firmenchefs stellen nun zudem das gesamte Geschäftsmodell des US-Chip-Giganten in Frage. Oder doch nicht?

Nvidia-Chef: „Wir haben AGI erreicht.“

Denn die gesamte Tech-Szene diskutiert seit langem über die Möglichkeiten (und die Gefahren) der Künstlichen Intelligenz, wofür Nvidia die notwendigen Hochleistungschips beisteuert. Insbesondere das Schlagwort AGI habe in den vergangenen Jahren dabei hitzige Debatten ausgelöst, heißt es aktuell beim Fachportal t3n. „Artificial General Intelligence”, was übersetzt etwa „allgemeine Künstliche Intelligenz” bedeute, die mindestens das Niveau menschlichen Denkens erreiche – oder sogar übertreffe.

Nun hat Nvidia-CEO Jensen Huang die Diskussion erneut angefacht. In der neuesten Podcast-Folge mit dem Informatiker Lex Fridman wurde er gefragt, wann AGI Realität sein werde, wann „KI in der Lage ist, eine mächtige und erfolgreiche KI-Firma zu starten, zu führen und wachsen zu lassen“.

  • Ohne zu zögern, entgegnete ihm Huang demnach: „Ich glaube, das ist jetzt. Wir haben AGI erreicht.“
  • Dann wurde ihm laut futurezone.at aber „offenbar bewusst, dass er sich womöglich zu weit aus dem Fenster gelehnt hatte“.

Jensen Huang nimmt seine Aussage zurück

Der Nvidia-Chef habe der Idee vom KI-Weltkonzern dann doch eine klare Absage erteilt: „Die Chance, dass Hunderttausende Agenten Nvidia bauen könnten, ist null Prozent“, wird er zitiert. Ob Huang das Potenzial von AGI damit doch nüchterner einschätzt „oder ob er schlicht um das Ansehen seiner eigenen Rolle bangt, bleibt offen“, heißt es.

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