Nvidia betont den eigenen Beitrag zur US-Wirtschaft: Nach eigenen Angaben investiert der Chipkonzern gemeinsam mit Partnern aus der Industrie in Fertigung, Lieferketten, Energieversorgung und Produktionskapazitäten, um künftig einen deutlich größeren Teil seiner KI-Hardware im eigenen Land herstellen zu können. Ziel ist es, die wachsende Nachfrage nach Rechenleistung für Anwendungen der Künstlichen Intelligenz langfristig abzusichern.
Nvidia-Aktie: Neue Chipfabriken in den USA
Nach Angaben von Nvidia läuft die Produktion der Blackwell-Chips bereits im Werk des Auftragsfertigers TSMC im US-Bundesstaat Arizona. Gleichzeitig entstehen neue Fertigungsstandorte für KI-Supercomputer in Texas, die gemeinsam mit Foxconn und Wistron aufgebaut werden.
Darüber hinaus arbeitet Nvidia mit Unternehmen wie Corning, Lumentum, Coherent und Amkor zusammen, um wichtige Komponenten und Lieferketten stärker in den USA zu verankern. Insgesamt will der Konzern gemeinsam mit seinen Partnern KI-Infrastruktur im Wert von bis zu 500 Milliarden US-Dollar in den Vereinigten Staaten produzieren. Allein 2026 soll die von Nvidia gesteuerte KI-Nachfrage 485 Milliarden Dollar zum US-BIP beitragen.
Nvidia-Aktie: KI-Boom erfordert neue Produktionskapazitäten
Mit der rasant steigenden Nachfrage nach KI-Rechenzentren wächst auch der Bedarf an Chips, Netzwerktechnik und optischen Verbindungssystemen. Nvidia sieht deshalb den Ausbau der heimischen Produktion als strategischen Schritt, um Lieferketten widerstandsfähiger zu machen und die Versorgung großer Cloud-Anbieter langfristig sicherzustellen. Gleichzeitig sollen neue Fabriken und Infrastrukturprojekte Tausende Arbeitsplätze schaffen.
Zur Einordnung: Dass Nvidia seinen Wachstumsbeitrag zur US-Konjunktur betont, dürfte nicht von ungefähr kommen. So gibt es auch in den USA erhebliche Befürchtungen, dass die z.B. von Nvidia ermöglichten KI-Modelle den Arbeitsmarkt unter Druck setzen und unterm Strich mehr Jobs kosten könnten als neue zu schaffen.
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