Nvidia-Aktie: Überzeugt sie nicht mehr?

Am Donnerstag und Freitag sackte die Nvidia-Aktie um fast 10% ab. Was drückte den Kurs des wertvollsten Konzerns der Welt so stark nach unten?

Auf einen Blick:
  • Erwartungen vieler Anleger an Zahlen mglw. zu hoch
  • Sorge vor Drosselung der Ausgaben für KI-Chips
  • US-Erzeugerpreisdaten dämpfen Hoffnung auf Zinssenkung

Es war alles andere als ein guter Wochenausklang, den die Nvidia-Aktie vergangene Woche erlebte. Am Donnerstag und Freitag ging es in Summe um fast zehn Prozent für den Chipkonzern bergab. Was drückte den Kurs des wertvollsten Konzerns der Welt so stark nach unten?

Mehrere Belastungsfaktoren

Zum Wochenschluss geriet die Nvidia-Aktie in eine Gemengelage mehrerer Negativfaktoren. Den größten Einfluss auf den Kurseinbruch dürften die am Mittwochabend vorgelegten Quartalszahlen gehabt haben.

Sie fielen zwar einmal mehr hervorragend aus und Nvidia konnte sowohl beim Umsatz als auch beim Gewinn die Erwartungen des Marktes übertreffen. Aber die Erwartungen vieler Anleger scheinen im Vorfeld so groß gewesen zu sein, dass sich einige von ihnen im Nachgang der Zahlen von ihren Anteilen trennten.

Hinzu kommt, dass Nvidia unter den Befürchtungen der Börse leidet, dass die großen Cloud-Anbieter ihre massiven Ausgaben für KI-Chips drosseln könnten, wenn der finanzielle Nutzen der KI-Anwendungen nicht schnell genug eintritt. Wann die Hyperscaler und Big Tech-Konzerne mit ihren KI-Modellen ihre Investitionen wieder reinspielen, ist derzeit überhaupt nicht absehbar.

Am Freitag kamen dann auch noch dien neuen US-Erzeugerpreisdaten auf den Markt. Die Inflation blieb hartnäckiger als gedacht, was die Hoffnung auf baldige Zinssenkungen der Fed dämpfte – ein Gift für hochbewertete Tech-Aktien wie Nvidia.

Und zu allem Überfluss belasteten die Spannungen im Nahen Osten den gesamten Technologiesektor. Geopolitische Spannungen führen nicht selten zu einer Kapitalflucht aus risikoreicheren Aktien in sicherere Anlagen.

Sie stellt den Nasdaq nicht mehr in den Schatten

Die Zeiten, in denen die Nvidia-Aktie den Vergleichsindex Nasdaq 100 komplett in den Schatten stellte, sind inzwischen vorbei. Seit einem halben Jahr tritt der Chipkonzern an der Börse mehr oder weniger auf der Stelle.

Nvidia-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Nvidia-Analyse vom 02. März liefert die Antwort:

Die neusten Nvidia-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Nvidia-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 02. März erfahren Sie was jetzt zu tun ist.

Nvidia: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...

Disclaimer

Die auf finanztrends.de angebotenen Beiträge dienen ausschließlich der Information. Die hier angebotenen Beiträge stellen zu keinem Zeitpunkt eine Kauf- beziehungsweise Verkaufsempfehlung dar. Sie sind nicht als Zusicherung von Kursentwicklungen der genannten Finanzinstrumente oder als Handlungsaufforderung zu verstehen. Der Erwerb von Wertpapieren ist risikoreich und birgt Risiken, die den Totalverlust des eingesetzten Kapitals bewirken können. Die auf finanztrends.de veröffentlichen Informationen ersetzen keine, auf individuelle Bedürfnisse ausgerichtete, fachkundige Anlageberatung. Es wird keinerlei Haftung oder Garantie für die Aktualität, Richtigkeit, Angemessenheit und Vollständigkeit der zur Verfügung gestellten Informationen sowie für Vermögensschäden übernommen. finanztrends.de hat auf die veröffentlichten Inhalte keinen Einfluss und vor Veröffentlichung sämtlicher Beiträge keine Kenntnis über Inhalt und Gegenstand dieser. Die Veröffentlichung der namentlich gekennzeichneten Beiträge erfolgt eigenverantwortlich durch Gastkommentatoren, Nachrichtenagenturen o.ä. Demzufolge kann bezüglich der Inhalte der Beiträge nicht von Anlageinteressen von finanztrends.de und/ oder seinen Mitarbeitern oder Organen zu sprechen sein. Die Gastkommentatoren, Nachrichtenagenturen usw. gehören nicht der Redaktion von finanztrends.de an. Ihre Meinungen spiegeln nicht die Meinungen und Auffassungen von finanztrends.de und deren Mitarbeitern wider. (Ausführlicher Disclaimer)