Nvidia-Aktie: Das steckt hinter dem Ausbruch!

Die Aktie von Nvidia hat an der Nasdaq um fast sechs Prozent zugelegt. Es waren gute Zahlen von Konkurrent AMD, die für gute Stimmung in der Branche sorgten.

Auf einen Blick:
  • Die Nvidia-Aktie schob sich an der Nasdaq um 5,77 Prozent auf wieder 208 US-Dollar
  • Der US-Chiphersteller profitierte an der Börse jedoch vor allem vom Wettbewerber
  • AMD hatte einen überraschend hohen Umsatz vermeldet, die Aktie sprang an
  • Nvidia wird in zwei Wochen Quartalszahlen vorlegen, ein Kursziel aber hat es in sich

Die gute Zeit schien bei der Aktie von Nvidia bereits vorbei. Von ihrem Rekordhoch, ausgebildet am 28. April bei einem Kurs von 216,82 US-Dollar, waren die Papiere des US-Chip-Anbieters wieder deutlich zurückgefallen. Knapp 195 Dollar standen am Montag nur noch auf dem Kurszettel. Doch spätestens am Mittwoch bekam sie plötzlich die zweite Luft: Um 5,77 Prozent schob sich die Nvidia-Aktie an der Nasdaq wieder auf fast 208 Dollar. Den Kurssprung allerdings hatte sie vor allem einem Wettbewerber zu verdanken: dem Chiphersteller AMD.

Nvidia Aktie Chart

AMD-Zahlen ziehen Nvidia-Aktie mit nach oben

Denn getragen von einem anhaltend hohen Bedarf an Hochleistungsprozessoren für Rechenzentren hat der Nvidia-Konkurrent „das zehnte Quartal in Folge einen überraschend hohen Umsatz erzielt“, wie der Nachrichtensender n-tv berichtet. Das Wachstum dieses Geschäftsbereichs werde sich dank größerer Fertigungskapazitäten beschleunigen, prognostizierte demnach CEO Lisa Su. Zudem überträfen die Investitionsziele der Kunden ihre ursprünglichen Erwartungen.

Das führte dazu, dass die AMD-Aktie am Mittwoch zwischenzeitlich um 20 Prozent auf ein neues Rekordhoch bei 430,55 US-Dollar sprang – und die gesamte Branche mit nach oben zog.

  • Ob der Kurszuwachs bei Nvidia gerechtfertigt ist, wird sich allerdings erst in knapp zwei Wochen weisen
  • Das US-Unternehmen will am 20. Mai seinen Quartalsbericht vorlegen – und die Spannung steigt

Analyst beließ Nvidia-Kursziel bei 300 Dollar

Zuletzt hatte sich das US-Analysehaus Bernstein Research bereits weit aus dem Fenster gelehnt – und die Einstufung für Nvidia auf „Outperform“ mit einem Kursziel von 300 US-Dollar belassen. David Dai befasste sich Mitte April mit der Frage, wie sich der Halbleitersektor bis Anfang der 2030er-Jahre entwickeln wird, wenn Künstliche Intelligenz (KI) vollständig integriert und kommerzialisiert sei. Er geht davon aus, „dass Leistungshalbleiter und -komponenten für den Betrieb von KI-GPUs und Rechenzentren unerlässlich sein werden“. In China allerdings wird Nvidia von dieser Entwicklung wenig haben.

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