Nvidia-Aktie: Nichts wird mehr wie vorher sein!

Nvidia und Dassault-Systèmes bündeln ihre Technologien, um virtuelle Zwillinge für die Industrie zu entwickeln. Die KI-Partnerschaft soll Produktentwicklung und Fertigung grundlegend verändern.

Auf einen Blick:
  • Partnerschaft für virtuelle Abbilder realer Systeme
  • KI soll zur universellen Infrastruktur werden
  • Integration in bestehende Engineering-Plattformen
  • Simulationen vor physischer Umsetzung

Neue Partnerschaft für Nvidia: Kürzlich hat Konzernchef Jensen Huang auf der Fachmesse „3DEXPERIENCE World“ in Houston eine weitreichende Kooperation mit dem Unternehmen Dassault‑Systèmes präsentiert. Diese soll die industrielle Nutzung von KI neu definieren.

Nvidia-Aktie: Virtuelle Zwillinge für etliche Anwendungen

Beide Unternehmen entwickeln eine gemeinsame Architektur, die Virtual‑Twin‑Technologie von Dassault mit Nvidias beschleunigtem Computing und KI‑Bibliotheken verbindet. Dabei handelt es sich um virtuelle Abbilder realer Produkte, Maschinen oder Prozesse, die deren Verhalten, Physik und Entwicklung vollständig in Software nachbilden.

Ziel der Kooperation ist es, Produkte, Fabriken und sogar biologische Systeme künftig vollständig in Software zu entwerfen, zu simulieren und zu optimieren, bevor sie physisch entstehen.

Huang sprach von einem grundlegenden Wandel: KI werde zur Infrastruktur wie Strom oder Internet. Ingenieure sollen mit „weltmodellbasierten“ Systemen arbeiten können, die physikalisch korrekte Simulationen in Echtzeit ermöglichen und Designräume um das Hundert- bis Millionenfache erweitern.

Nvidia-Aktie: „Wissensfabriken“ als Testumgebung

Pascal Dalo, CEO von Dassault‑Systèmes, bezeichnete virtuelle Zwillinge als „Wissensfabriken“, in denen Ideen getestet und validiert werden, bevor sie in die Realität überführt werden.

Die Kooperation umfasst Anwendungen in Biologie, Materialforschung, Engineering und Fertigung. Nvidia‑Technologien wie BioNeMo, CUDA‑X und Omniverse sollen direkt in die Software‑Werkzeuge von Dassault integriert werden – etwa SIMULIA, DELMIA und die 3DEXPERIENCE‑Plattform. Dadurch können Ingenieure künftig mit KI‑Assistenten arbeiten, die Routineaufgaben abnehmen und ihnen mehr Raum für kreative Entwicklungsarbeit geben.

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