Nvidia erholt sich heute im Umfeld einer Gegenbewegung bei US-Halbleiteraktien. Laut Reuters bewerten Anleger die Sorge neu, dass eine demokratische Kontrolle des Kongresses strengere KI-Regeln bringen und den Ausbau von Rechenzentren bremsen könnte. Die Nvidia-Aktie steigt um 3,0%.
Gestern hatte der Technologiesektor nach den Ergebnissen der Zwischenwahlen einen breiten Ausverkauf erlebt. Reuters zufolge belasteten Befürchtungen, eine strengere Regulierung künstlicher Intelligenz könnte Investitionen in Rechenzentren verlangsamen. Nvidia verlor während der gestrigen Sitzung mehr als neun Prozent.
Ausschussvorsitzende verlangen vertrauliche Unterrichtung
Parallel dazu richtet sich die politische Aufmerksamkeit konkret auf Nvidia. Vorsitzende von Ausschüssen des US-Repräsentantenhauses haben laut Reuters gestern eine Unterrichtung unter Ausschluss der Öffentlichkeit mit Nvidia-Chef Jensen Huang angefragt. Als Termin nannten sie den 18. November.
Gegenstand der angefragten Unterrichtung sind Huangs Kontakte zur Megaspeed-Managerin Alice Huang sowie Nvidias Schutzmaßnahmen gegen ausländische Spionage. Reuters ordnet die Anfrage als zusätzliche Prüfung des Unternehmens ein, während Anleger mögliche Folgen schärferer KI-Regeln für den Rechenzentrumsausbau abwägen.
Die Ausschussvorsitzenden wollen damit sowohl die Interaktionen mit Alice Huang als auch die Vorkehrungen des Unternehmens zum Thema machen. Eine bestätigte Teilnahme Huangs geht aus der Anfrage nicht hervor.
Quartalsbericht für November angekündigt
Ein weiterer Termin steht für die Geschäftsentwicklung an: Nvidia kündigte am 28. Oktober an, seine Ergebnisse für das dritte Quartal des Geschäftsjahres 2027 am 17. November 2026 zu veröffentlichen. Medienberichten zufolge umfasst der angekündigte Bericht das Quartal, das am 25. Oktober endete.
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