Nvidia-Aktie: Die Mutmacher!

Nach tagelangem Kursrückgang hat die Aktie von Nvidia an der Nasdaq wieder zugelegt. Wohl auch Dank der Empfehlung von gleich zwei Analysten.

Auf einen Blick:
  • Die Nvidia-Aktie hat nach tagelangem Kursrückgang wieder Boden gut gemacht
  • Zwei Analysten hatten die Aktie des Chip-Giganten zum Kauf empfohlen
  • RBC ist neu unter den Optimisten, Barclays bestätigte das Kursziel von 275 Dollar
  • Fast alle Analysten würden die Aktie derzeit kaufen, die Anleger aber zögerten

Liebe Leserin, lieber Leser,

nach einem erfolgreichen Start ins neue Börsenjahr hatte die Aktie von Nvidia in der Folge immer mehr an Wert eingebüßt. Von 193,63 US-Dollar noch am 3. Januar waren die Papiere des Chip-Konzerns an der Nasdaq am Mittwoch auf zwischenzeitlich nur noch 180,83 Dollar zurückgefallen. Und das, trotz mehrere guter Nachrichten. Am Donnerstag war plötzlich alles anders, die Nvidia-Aktie zog wieder an. Zwei Analysten dienten dabei mutmaßlich als Mutmacher.

RBC mit Kaufempfehlung für Nvidia-Aktie

Es war zum einen Srini Pajjuri von der kanadischen Bank RBC, der die Bewertung der Aktie von Nvidia mit einem Kursziel von 240 US-Dollar mit „Outperform“ aufgenommen hat – knapp 30 Prozent über dem aktuellen Kursstand.

  • Die Sorgen vor nachlassenden Investitionen in Künstliche Intelligenz (KI) seien überzogen, schrieb der Analyst am Mittwochabend
  • KI breite sich derweil immer weiter aus – und dabei attestierte er dem US-Konzern „KI-Dominanz bei attraktiver Bewertung“

Barclays belässt Nvidia-Kursziel bei 275 Dollar

Auch die britische Barclays ist zuversichtlich – und hat laut der IT Times die Einstufung für die Nvidia-Aktie nun ebenfalls mit einem „Buy“ bestätigt. Analyst Thomas O’Malley sei überzeugt, dass der Chip-Designer durch den Ausbau der Infrastruktur für KI und KI-Anwendungen zu den weltweit größten Profiteuren zähle. Die angekündigten Investitionen in KI-Infrastruktur in Höhe von über zwei Billionen US-Dollar bis Ende des Jahrzehnts werden sich ihm zufolge „letztendlich auf die Unternehmensergebnisse von Nvidia auswirken“.

Der Analyst schätzt, dass etwa 1,5 Billionen US-Dollar direkt in Rechen- und Netzwerkleistung fließen werden, dort, wo Nvidia mit seinen Grafikprozessoren (GPUs) den Markt dominiert. Der Analyst bestätigte in der Folge sein Kursziel für die Nvidia-Aktie von sogar 275 US-Dollar – und verlieh ihr damit offenbar neuen Schub.

Zwischenzeitlich war die Nvidia-Aktie an der Nasdaq wieder bei einem Kurs von 189,70 DU-Dollar gehandelt worden. Bis zum Ende des Handels blieben davon 187,05 Dollar, ein Plus seit ihrem Mittwochs-Tief von immerhin 3,5 Prozent.

Fast alle würden Nvidia kaufen

Und das soll es nicht gewesen sein: Laut marketscreener.com liegt das durchschnittliche Kursziel für die Aktie bei 252,59 Dollar, was einem mittelfristigen Kurszuwachs von 35 Prozent entspricht. Entsprechend lauten auch die Empfehlungen. Von aktuell 64 auf der Seite gelisteten Beobachtern

  • würden 60 Nvidia kaufen oder aufstocken
  • drei raten, die Aktie derzeit zu Halten
  • lediglich einer würde sie verkaufen

Zu den Optimisten zählt auch Stacy A. Rasgon vom US-Analysehaus Bernstein Research: Sie hatte die Einstufung für Nvidia bereits am 6. Januar auf „Outperform“ mit einem Kursziel von gleichfalls 275 US-Dollar belassen. Die Produktion des nächsten Nvidia-Chipsystems mit dem Namen Vera Rubin sei nun in vollem Gang und Rubin sei angesichts der Verbesserungen gegenüber der Vorgänger-Generation Blackwell ein „Monster“, schrieb sie nach dem Auftritt von Nvidia auf der Fachmesse CES. Allerdings zeigte die Kaufempfehlung damals keinerlei Wirkung, genauso wenig, wie die Anfang Januar auf der CES verkündete Kooperation mit dem Industriekonzern Siemens.

Nvidia und Siemens versprachen Revolution

Die beiden Schwergewichte bauen demnach ihre Zusammenarbeit im Bereich KI weiter aus. Ziel sei, eine Art Betriebssystem für den Einsatz von KI in der Industrie zu schaffen, hieß es. Siemens liefere das Fachwissen zu den industriellen Prozessen, die Automatisierungs-Hardware und die Software. Nvidia steuere seinen Chips, die KI-Infrastruktur sowie eine Simulationsplattform bei.

Der Nvidia-Chef war um Superlative nicht verlegen: „Wir stehen am Anfang einer neuen industriellen Revolution“, wird Jensen Huang zitiert. Die Anleger aber schienen nicht sonderlich beeindruckt. In der Folge verlor die Nvidia-Aktie immer mehr an Wert. Zumindest bis Mittwoch.

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