Die Aktie von Nvidia ist mehr als gut in den europäischen Handel am Mittwoch gestartet. Mit einem Plus von aktuell knapp fünf Prozent im Xetra-Handel auf rund 157 Euro, hat sie damit allerdings lediglich die Kursverluste aus den vergangenen fünf Tagen ausgeglichen. An der Nasdaq ging es mit der Nvidia-Aktie am Dienstag sogar leicht zurück auf knapp 182 US-Dollar. Und das ausgerechnet während der für den Chip-Giganten so wichtigen Entwicklerkonferenz GTC in Kalifornien – und direkt nach der echten Ansage eines Analysten.
Bernstein belässt Nvidia-Kursziel auf 300 Dollar
Es war Stacy Rasgon vom US-Analysehaus Bernstein Research, der die Einstufung für Nvidia im Rahmen der Konferenz zum Thema Künstliche Intelligenz (KI) mit einem Kursziel von 300 US-Dollar auf „Outperform“ belassen hatte. Auf dieser habe Nvidia-Chef Jensen Huang Neues zum neuen Supercomputer-Modell Vera Rubin NVL72 präsentiert, schrieb der Analyst laut finanzen.net am Dienstag. Interessanterweise habe es auch Aussagen zum Inferenz-Beschleuniger-Rack Groq 3 LPX gegeben, dessen Halbleiter Groq LPU zugleich mit Rubin im dritten Quartal ausgeliefert werden dürften, so Rasgon.
- Dieser Umstand stimmt den Experten offenbar überaus optimistisch, wie seine Prognose erkennen lässt
- Um das Kursziel zu erreichen, müsste sich die Aktie des US-Unternehmens um merh als 60 Prozent im Wert steigern
Nvidia-CEO verdoppelt Prognose für KI-Chips
Tatsächlich geht der Nvidia-CEO allein bei KI-Chips bis zum Jahr 2027 von einem Umsatzvolumen von mindestens einer Billion Dollar aus, wie er auf der GTC kundtat. Die Prognose liegt damit deutlich über der Schätzung, die der US-Chipkonzern noch bei seinen jüngsten Quartalszahlen nannte. Im vergangenen Jahr hatte Huang nach Angaben der Wirtschaftswoche für 2025 und 2026 ein Umsatzpotenzial von lediglich 500 Milliarden Dollar genannt. „Nun hat er diese Erwartung verdoppelt.“
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