Nvidia-Aktie: Keine Zeit zum Spielen!

Berichten zufolge plant Nvidia für 2026 erstmals seit über zwei Jahrzehnten keine neuen Gaming-Grafikkarten, um Kapazitäten auf das lukrative KI-Chipgeschäft zu konzentrieren.

Auf einen Blick:
  • Bericht über Ausfall neuer Gaming-Grafikkarten 2026
  • Kapazitäten für KI-Chips priorisiert
  • Historischer Bruch mit jahrzehntelanger Tradition
  • Chance für Konkurrenten AMD und Intel

Dass Nvidia heute auf eine Marktkapitalisierung von 4,6 Billionen US-Dollar blickt und damit das wertvollste börsennotierte Unternehmen auf dem Planeten ist, das hat der Konzern zu nicht unwesentlichen Teilen den Gamern zu verdanken. Denn eben jene sind und waren es, die schon seit den 1990er Jahren fleißig Grafikkarten kaufen.

Die Technologie von KI-Chips fußt auf demselben technologischen Ansatz, den Nvidia dank der üppigen Einnahmen aus dem Gaminggeschäft immer weiter verfeinern konnte. Bekanntermaßen spülen dedizierte KI-Chips heute aber weitaus mehr Geld in die Kassen und auch das Wachstum fällt ungleich höher aus. Das Geschäft mit Grafikkarten ist zur Randnotiz verkommen.

Lässt Nvidia die Spieler hängen?

Aufgrund der hohen Nachfrage und eingeschränkt verfügbarer Chips scheint Nvidia die einstige Kernzielgruppe nun am ausgestreckten Arm verhungern zu lassen. Wie „The Information“ in Erfahrung gebracht haben will, soll es in diesem Jahr zum ersten Mal seit über 20 Jahren keine neuen Grafikarten von Nvidia zu sehen geben. Kapazitäten sollen wohl bevorzugt für das Datacenter-Segment reserviert werden.

Aus ökonomischer Sicht wäre das Ganze sogar nachvollziehbar. Nvidia wollte es noch nicht bestätigen, fiel aber schon zur CES mit fehlenden Neuigkeiten auf. In der Vergangenheit enthüllte der Konzern in Las Vegas gerne etwas schnellere „Super“-Varianten für das eigene Portfolio.

Bühne frei für die Konkurrenz?

Nvidia Aktie Chart

Die Gerüchte werden recht unterschiedlich bewertet. Manch einer sieht in dem Vorgehen einen „Verrat“ an den Spielern, andere wiederum erkennen die Möglichkeit, Konkurrenten wie AMD und Intel etwas mehr Luft zum Atmen zu verschaffen. Die Aktionäre hingegen quittieren die Spekulationen mit einem beherzten Schulterzucken. Wenn sinkende Umsätze mit Grafikkarten mit steigenden Verkäufen von KI-Chips belohnt werden, dürfte es den allermeisten Anteilseignern nur recht sein.

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