Nvidia-Aktie: Jetzt ist Geduld gefragt!

Die Aktie von Nvidia hat nach ihrem Rekordhoch etwas nachgegeben. Wie es mittelfristig weitergeht, entscheidet sich wohl erst kommende Woche – mit dem Quartalsbericht.

Auf einen Blick:
  • Die Nvidia-Aktie notiert aktuell etwas unter dem Rekordhoch vom Freitag
  • Es waren die Quartalszahlen von AMD, die den Titel mit nach oben rissen
  • Wie es bei Nvidia selbst aussieht, werden Anleger erst am 20. Mai erfahren
  • Der KI-Chip-Gigant legt seine Quartalszahlen vor, die Erwartungen sind hoch

Die Aktie von Nvidia befindet sich aktuell quasi in der Warteschleife. Am Freitag noch hatten die Papiere des US-Chip-Giganten an der Nasdaq bei einem Kurs von 217,79 US-Dollar ein neues Rekordhoch ausgebildet, konnten das Niveau jedoch bis Handelsschluss nicht halten. Auch an den europäischen Handelsplätzen geht es am Montag mit der Nvidia-Aktie aktuell wieder zurück auf rund 182 Euro, nachdem vor dem Wochenende bei einem Kurs von 184,86 Euro die bisherige Bestmarke erreicht war. Ob sie diese erneut angreifen wird, zeigt sich wohl erst in der kommenden Woche.

Nvidia Aktie Chart

Nvidia profitierte von guten AMD-Zahlen

Denn nachdem die Berichtssaison längst angelaufen ist, müssen sich die Anleger bei Nvidia noch bis zum 20. Mai gedulden, erst dann wird das US-Unternehmen seine Quartalszahlen vorlegen. So war der jüngste Kursausbruch vielmehr dem Ergebnis eines schnelleren Wettbewerbers geschuldet: AMD hatte das zehnte Quartal in Folge einen überraschend hohen Umsatz erzielt, wie bereits seit Donnerstag bekannt ist – und die Aktie zweistellig anspringen ließ.

  • Getragen wurde das AMD-Umsatzplus von einem weiter hohen Bedarf an Hochleistungsprozessoren für Rechenzentren
  • In diesem Bereich ist Nvidia Branchenprimus, bleibt etwa bei Chips für KI-Training unangefochten Marktführer

Doch wie lange noch? AMD etwa habe mit seiner EPYC-Prozessor-Familie und den MI300-KI-Chips „ein starkes Portfolio aufgebaut und versucht, Marktanteile von Nvidia zu gewinnen“, heißt es bei InvestmentWeek. Das Unternehmen profitiere davon, dass große Tech-Konzerne ihre Abhängigkeit von einem einzelnen Lieferanten reduzieren wollen.

Muss Nvidia bald auch Intel fürchten?

Intel habe dagegen Jahre verschenkt, als man die Fokussierung auf traditionelle Prozessoren beibehielt, „während andere die Chancen der KI erkannten“, so der Bericht. Unter neuer Führung versuche Intel mit ambitionierten Roadmaps und großen Investitionen nun in seine Fabrikkapazitäten aufzuholen. „Die neuen Gaudi-Chips und zukünftige Xeon-Generationen sollen Intel zurück in den KI-Markt bringen.“ Noch aber wird Nvidia das kaum geschadet haben, Genaueres wird man in gut einer Woche erfahren.

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