Nvidia-Chef Jensen Huang hat am Dienstag auf der GTC-Konferenz in Kalifornien das KI-Projekt OpenClaw als „das nächste ChatGPT“ bezeichnet. Im Interview mit Jim Cramer erklärte Huang, OpenClaw sei „das größte, beliebteste und erfolgreichste Open-Source-Projekt in der Geschichte der Menschheit“. Die Ankündigung einer Partnerschaft zwischen Nvidia und den Entwicklern von OpenClaw ließ am Mittwoch chinesische Aktien aus dem KI-Sektor deutlich steigen.
Chinesische KI-Unternehmen profitieren von Huangs Aussagen
Die Reaktion an den asiatischen Börsen fiel unmittelbar aus. MiniMax Group, die bereits einen eigenen Agenten auf Basis der Technologie entwickelt hat, kletterte in Hongkong zeitweise um 14 Prozent. Knowledge Atlas Technology, besser bekannt als Zhipu, legte um bis zu 11 Prozent zu. Auch der Cloud-Dienstleister UCloud Technology verzeichnete in Shanghai Kursgewinne.
Die Begeisterung dürfte auf Huangs Einschätzung zurückzuführen sein, dass OpenClaw einen grundlegenden Wandel in der Interaktion zwischen Menschen und künstlicher Intelligenz darstellt. „Mit nur einer Codezeile können Sie Ihren eigenen Agenten erstellen. Danach bitten Sie den Agenten einfach, zu tun, was Sie wollen“, beschrieb der Nvidia-Chef die Funktionsweise.
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Nvidia entwickelt Enterprise-Lösung mit Sicherheitsfokus
Am Montag hatte Nvidia angekündigt, gemeinsam mit den Entwicklern von OpenClaw an NemoClaw zu arbeiten. Diese Version soll die einfache Erstellung von KI-Agenten mit den Datenschutz- und Sicherheitsanforderungen verbinden, die Unternehmen für den Einsatz solcher Systeme benötigen. Die Kombination aus der Zugänglichkeit von OpenClaw und den Enterprise-Standards von Nvidia könnte die Technologie für einen breiteren Unternehmenseinsatz öffnen.
Huangs Vergleich mit ChatGPT lässt vermuten, dass er OpenClaw eine ähnlich disruptive Wirkung zutraut wie dem Chatbot von OpenAI. Allerdings bleibt abzuwarten, wie schnell sich die Technologie tatsächlich etabliert und welche praktischen Anwendungsfälle sich im Unternehmensalltag bewähren. Die Reaktion chinesischer Tech-Aktien zeigt jedenfalls, dass Investoren dem Urteil des Nvidia-Chefs erhebliches Gewicht beimessen.
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