Nvidia soll sich der staatlichen Autorität beugen: Wie der US-Handelsminister Howard Lutnick kürzlich laut einem Bericht der Nachrichtenagentur Reuters betonte, müsse der Tech-Konzern mit den Lizenzbedingungen für den Verkauf seines H200-Chips an China leben.
Nvidia-Aktie: Washington hatte H200-Lieferungen unter Auflagen erlaubt
Der mahnende Ton aus Washington kommt nicht zufällig. Wie aus chinesischen Behördenkreisen hervorgeht, hat Peking gerade erst die Einfuhr von Hunderttausenden Nvidia‑H200‑Chips genehmigt – darunter große Chargen für Alibaba, ByteDance und Tencent.
Zuvor hatten die USA ihrerseits festgelegt, dass solche Lieferungen nur erlaubt sind, wenn chinesische Käufer „ausreichende Sicherheitsverfahren“ nachweisen, damit die Chips nicht beim Militär landen. Zudem dürfen maximal 50 Prozent der Menge exportiert werden, die US‑Kunden zur Verfügung steht.
Genau deshalb betont Handelsminister Lutnick nun öffentlich, dass Nvidia sich strikt an diese Leitplanken halten müsse – denn die Freigabe so großer Stückzahlen erhöht das Risiko, dass Chips in militärische Projekte abfließen könnten. Washington will also betonen, dass jede Lieferung unter Beobachtung steht.
Parallel sagte Lutnick, dass amerikanische Unternehmen weiterhin ungehinderten Zugang zu Nvidia‑Chips behalten sollen, da die Nachfrage enorm ist und die US‑Wirtschaft auf diese Technologie angewiesen bleibt. Die Regierung versucht damit, zwei Ziele auszubalancieren: nationale Sicherheit und die Wettbewerbsfähigkeit der eigenen Tech‑Industrie.
Nvidia-Aktie: Chipkonzern ist längst ein Politikum
Doch der politische Druck wächst. Mehrere US‑Abgeordnete und ehemalige Regierungsvertreter kritisieren die Lockerungen rund um den KI-Chip H200 scharf und warnen vor einem „falschen Signal“ an Peking. Nvidia befindet sich also weiterhin inmitten eines umfassenden und hochdynamischen politischen Konflikts.
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