So richtig enttäuschend oder gar katastrophal fielen die Zahlen nicht aus, welche Nvidia kürzlich vorlegte. Hinsichtlich Umsatz und Gewinn wurden die Erwartungen weitgehend erfüllt, auch wenn es beim Geschäft mit Rechenzentren einen kleinen Dämpfer zu vernehmen gab. Für einen Crash hat das noch lange nicht gesorgt.
Allerdings werden die Sorgen größer, dass sich eine Korrektur anbahnen könnte. Dafür sorgen auch mehr als ungewisse Aussichten auf das China-Geschäft. Die USA haben zwar unlängst wieder eine Exportlizenz erteilt, doch Peking machte den Plänen von Nvidia aufgrund von Sicherheitsbedenken einen Strich durch die Rechnung.
Schwächelt die Branche?
Weitere Warnsignale wurden nun am Freitag vernommen, als der Halbleiterkonzern Marvell mit einem vergleichsweise schwachen Ausblick aufwartete und damit den eigenen Aktienkurs um fast 20 Prozent in die Tiefe beförderte. Es geht die Sorge um, dass Erwartungen und Realität sich vielleicht etwas zu weit voneinander entfernt haben könnten.
Die Nvidia-Aktie gab am Freitag um 3,3 Prozent nach und landete zum Wochenende bei 174,18 US-Dollar. Nachbörslich waren weitere rote Vorzeichen festzustellen. Auch das ist noch kein richtiger Einsturz. Doch die Sorge wächst, dass die KI-Blase vielleicht doch noch platzen könnte und die Märkte eine spürbare Korrektur erleben könnten.
Nvidia Aktie Chart
Nvidia: Zeit für Panik?
Sollte es dazu kommen, möchten natürlich nur die Wenigsten zusehen, wie der Wert des eigenen Depots in die Tiefe rauscht. Dementsprechend entscheiden sich momentan viele vielleicht etwas frühzeitig zu Verkäufen und Gewinnmitnahmen. Andere erinnern sich an vergangene Tage, in denen Korrekturen recht schnell wieder aufgeholt werden konnten. Ob der KI-Hype seinen Höhepunkt tatsächlich schon erreicht haben mag oder nicht, das lässt sich letzten Endes leider erst im Nachhinein feststellen. Allein die angespannte Stimmung ist aber Grund genug, um noch etwas vorsichtiger zu agieren.
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