Ein Deal der Superlative bahnt sich an. Nvidia hat sich einen Großauftrag von Amazon Web Services gesichert, der es in sich hat. Über 1 Million KI-Chips sollen bis 2027 an den Cloud-Riesen geliefert werden. Die Zusammenarbeit geht dabei weit über reine Chip-Lieferungen hinaus.
Amazon Web Services kündigte diese Woche auf Nvidias jährlicher GTC-Veranstaltung an, ab diesem Jahr mehr als 1 Million Nvidia-GPUs in seinen globalen Cloud-Regionen einzusetzen. Darunter fallen die neuesten Blackwell- und Rubin-Architekturen. Ian Buck, Vizepräsident für Hyperscale und Hochleistungsrechnen bei Nvidia, bestätigte gegenüber Reuters, dass die Auslieferungen noch in diesem Jahr beginnen und sich bis 2027 erstrecken werden.
Die finanziellen Details des Deals wurden zwar nicht offengelegt, doch die Dimensionen sind beeindruckend. Nvidia-Chef Jensen Huang sprach auf der GTC von einem Umsatzpotenzial von 1 Billion Dollar allein durch die Nachfrage nach Blackwell- und Rubin-Chips bis 2027. Der Amazon-Deal dürfte ein gewichtiger Baustein dieser Prognose sein.
Nvidia Aktie Chart
Mehr als nur Chips im Paket
Besonders interessant wird es beim Blick auf die Details. Der Vertrag umfasst nicht nur die 1 Million GPUs, sondern auch Nvidias Spectrum-Netzwerkchips und die diese Woche vorgestellten Groq-Chips. AWS plant den Einsatz einer Kombination aus Nvidias Groq-Chips und sechs weiteren Nvidia-Produkten für effizientere KI-Inferenz. Buck macht deutlich, wie komplex das Geschäft geworden ist. Inferenz sei extrem anspruchsvoll und erfordere nicht einen einzelnen Chip, sondern alle sieben verschiedenen Nvidia-Produkte.
Noch bemerkenswerter ist die Integration von Nvidias Connect X und Spectrum X Netzwerkprodukten in AWS-Rechenzentren. Amazon hat jahrelang eigene Netzwerkausrüstung perfektioniert und setzt nun erstmals auf Nvidia-Technologie für wichtige Workloads und größte Kunden. Das zeigt, wie stark Nvidias Position im KI-Markt mittlerweile ist. Selbst Tech-Giganten wie Amazon können auf die Komplettlösungen des Chip-Herstellers nicht mehr verzichten. Für Nvidia bedeutet dieser Deal nicht nur Umsatz, sondern auch strategische Marktmacht in einem Segment, das die nächsten Jahre dominieren wird.
Nvidia-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Nvidia-Analyse vom 20. März liefert die Antwort:
Die neusten Nvidia-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Nvidia-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 20. März erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
