Nvidia-Aktie: Gewagte Prognose!

Die Aktie von Nvidia kam seit ihrem Oktober-Hoch nicht mehr in die Spur. Goldman Sachs aber setzt auf den Chip-Giganten, aufgrund eines neues Geschäftsfelds.

Auf einen Blick:
  • Die Nvidia-Aktie hat seit Oktober noch immer zweistellig nachgegeben
  • Goldman Sachs bestätigte vor Ostern das hohe Kursziel von 250 US-Dollar
  • Die US-Bank sieht enormes Potenzial künstlicher Intelligenz in der Medizin
  • Analystin erkennt neue Anwendungsfelder - und 40 Prozent Kurspotenzial

Langfristig betrachtet ist die Aktie von Nvidia noch immer ein Gewinnbringer: Aufs Jahr gesehen stehen die Papiere des US-Chip-Giganten mit rund 75 Prozent im Plus. Vor dem Osterwochenende ging es noch einmal leicht um knapp ein Prozent auf jetzt 177 US-Dollar nach oben. Mittelfristig aber sieht die Sache ganz anders aus: Denn somit kam die Nvidia-Aktie im vergangenen Halbjahr kein Stück weit voran, im Gegenteil. Seit ihrem Rekordhoch im Oktober, ausgebildet bei 212 Dollar, beläuft sich der Abschlag noch immer auf 16 Prozent. Doch das wird so nicht bleiben, glaubt man bei der US-Bank Goldman Sachs.

Kursziel von 250 US-Dollar für Nvidia bestätigt

Denn laut Medienberichten hat sich die US-Bank kurz vor den Feiertagen zum US-Technologiekonzern gemeldet – und eine gewagte Prognose abgegeben: Nvidia steht laut Goldman Sachs vor einem möglichen, neuen Wachstumsschub, wie es heißt. „Während sich die Diskussion an den Märkten zuletzt um überzogene Bewertungen und geopolitische Risiken drehte, richtet sich der Blick der Analysten nun verstärkt auf das langfristige Potenzial künstlicher Intelligenz in der Medizin“, meldete das Finanzportal Ariva am Karfreitag.

  • Die Investmentbank bekräftigte demnach ihre Kaufempfehlung für Nvidia und bestätigte zugleich das Kursziel von 250 US-Dollar
  • Analystin Salveen Richter sieht bei den Papieren somit ein mittelfristiges Kurspotenzial von nicht weniger als 40 Prozent

US-Analystin erkennt neue Anwendungsfelder für Nvidia

Laut Richter verfolge Nvidia bewusst einen Plattformansatz, anstatt selbst als Gesundheitsunternehmen aufzutreten, so der Bericht. „Durch Partnerschaften mit Life-Sciences-Unternehmen kann Nvidia seine Modelle unter realen Laborbedingungen validieren und gleichzeitig neue Anwendungsfelder erschließen“, wird sie zitiert. Dabei spielten sogenannte agentische KI-Systeme eine zentrale Rolle – „etwa bei der Auswertung digitaler Patientenakten, der Automatisierung von Produktionsprozessen oder der Simulation biologischer Systeme“. Für Nvidia könnte sich das mittelfristig auszahlen. Und der Analystin zufolge auch für die Aktie.

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