Die Konkurrenz für Nvidia wächst rasant. Der KI-Chip-Hersteller Cerebras Systems hat in einer neuen Finanzierungsrunde 1 Milliarde Dollar eingesammelt. Die Bewertung des Unternehmens liegt jetzt bei 23 Milliarden Dollar. Das ist fast eine Verdreifachung im Vergleich zur vorherigen Runde im September, als Cerebras noch mit 8,1 Milliarden Dollar bewertet wurde.
Tiger Global führte die Finanzierungsrunde an. Weitere Investoren waren Benchmark, Coatue und das von Donald Trump Jr. unterstützte 1789 Capital. Interessanterweise beteiligte sich auch AMD an der Runde. Das zeigt, wie ernst die Branche die Bedrohung für Nvidias Dominanz nimmt.
Die zweite Milliarden-Runde innerhalb von nur vier Monaten unterstreicht das enorme Interesse an Alternativen zu Nvidia. KI-Unternehmen suchen händeringend nach Möglichkeiten, ihre Chip-Versorgung zu diversifizieren.
OpenAI wendet sich ab von Nvidia
Besonders brisant ist die Entwicklung rund um OpenAI. Das Unternehmen sucht aktiv nach Alternativen zu Nvidia für KI-Inferenz-Chips. Neben Cerebras stehen auch AMD und Groq auf der Liste. Reuters berichtete am Montag über diese strategische Neuausrichtung.
Nvidia reagierte nervös auf diese Entwicklung. Der Chip-Gigant versuchte, Cerebras und Groq zu übernehmen. Cerebras lehnte ab und schloss stattdessen einen kommerziellen Deal mit OpenAI ab, der im vergangenen Monat bekannt gegeben wurde.
Die Finanzierungsrunde ist auch die erste, seit Cerebras seinen US-Börsengang im Oktober zurückgezogen hat. Das Unternehmen aus Sunnyvale, Kalifornien, ist bekannt für seine Wafer-Scale-Engine-Chips. Diese sollen das Training und die Inferenz großer KI-Modelle beschleunigen. Für Nvidia-Investoren wird die Luft dünner. Die Konkurrenz formiert sich und hat jetzt das nötige Kapital für den Angriff.
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