Nvidia-Aktie: Es ist gar nichts passiert!

Die Aktie von Nvidia knickte nach Quartalszahlen nur ganz kurz ein. Das Ergebnis entsprach im Allgemeinen den Erwartungen, die Analysten bleiben zuversichtlich.

Auf einen Blick:
  • Umsatzwachstum von 56 Prozent im Jahresvergleich
  • Gewinn steigt auf 26,4 Milliarden US-Dollar
  • JP Morgan erhöht Nvidia-Kursziel auf 215 US-Dollar
  • KI-Plattform Blackwell als zentraler Wachstumstreiber

Liebe Leserin, lieber Leser,

Nvidia ließ sich ziemlich lange bitten. Während andere Größen aus der Techbranche ihre Zahlen aus dem zweiten Quartal 2025 längst vorgelegt hatten, war der Chip-Gigant am späten Mittwochabend ein Nachzügler. Die Nvidia-Aktie reagierte am Donnerstag zunächst mit einem leichten Kursverlust an der Nasdaq, den die Papiere bis zum Handelsschluss an aber wieder annähernd ausbügelte. Was waren die Spekulationen im Vorfeld ins Kraut geschossen: Wird es nach dem jüngsten Kursanstieg einen Absturz geben? Oder geht es weiter nach oben? Kurzum: Es ist gar nichts passiert!

Nvidia steigert Umsatz und Gewinn deutlich

Dazu passen die unterschiedlichen Interpretationen nach dem Quartalsbericht: „Nvidia-Aktie stürzt nach enttäuschendem Umsatz ab“, titelte die Bild. „Nvidia-Quartalszahlen: Starke Bilanz, aber Aktie unter Druck“, meinte man bei Börse Online. Tatsache ist, dass die Aktie mit rund 180 US-Dollar auf Wochensicht noch immer leicht im Plus liegt, im vergangenen Halbjahr hat sie sich sogar um rund 35 Prozent im Wert gesteigert.

Und die Quartalszahlen zeigen in der Tat ein Unternehmen auf anhaltendem Wachstumskurs: Nvidia meldete einen Umsatz von 46,7 Milliarden US-Dollar für das zweite Quartal. Dies entspricht einem Anstieg um 6,0 Prozent gegenüber dem Vorquartal und 56 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Der Gewinn stieg im Jahresvergleich sogar um 59 Prozent auf 26,4 Milliarden Dollar.

  • Der verwässerte Gewinn je Aktie nach GAAP und Non-GAAP lag im Quartal bei 1,08 US-Dollar bzw. 1,05 US-Dollar
  • Die Bruttomargen nach GAAP und Non-GAAP lagen im Quartal laut des Berichts bei 72,4 bzw. 72,7 Prozent

Nvidias Hoffnungsträger heißt Blackwell

Blackwell sei „die KI-Plattform, auf die die Welt gewartet hat. Sie ermöglicht einen außergewöhnlichen Generationssprung – die Produktion von Blackwell Ultra läuft auf Hochtouren, und die Nachfrage ist außergewöhnlich“, sagte Jensen Huang, Gründer und CEO von Nvidia. Das NVIDIA NVLink Rack-Scale-Computing sei „revolutionär“ und komme gerade rechtzeitig, da logische KI-Modelle die Trainings- und Inferenzleistung um Größenordnungen steigern. „Das KI-Rennen ist eröffnet, und Blackwell ist die Plattform im Zentrum“, so Huang.

Im zweiten Quartal gab es allerdings keine H20-Verkäufe an Kunden in China. Nvidia profitierte jedoch von der Freigabe von zuvor reservierten Bestände des Chips in Höhe von 180 Millionen US-Dollar, die aus uneingeschränkten H20-Verkäufen an einen Kunden außerhalb Chinas im Wert von rund 650 Millionen US-Dollar resultierten. Zum Ende des zweiten Quartals verfügte das Unternehmen nach eigenen Angaben noch über 14,7 Milliarden US-Dollar im Rahmen seiner Aktienrückkaufgenehmigung.

Aktienrückkauf und Schmalspur-Dividende

Am 26. August 2025 hatte der Vorstand die unbefristete Ermächtigung des Unternehmens zum Aktienrückkauf um weitere 60,0 Milliarden US-Dollar genehmigt. Nvidia zahlt seine nächste vierteljährliche Bardividende von 0,01 US-Dollar pro Aktie am 2. Oktober 2025 an alle am 11. September 2025 eingetragenen Aktionäre aus.

  • Trotz dieser minimalen Ausschüttung sind die Analysten insgesamt zuversichtlich, dass auch der Aktienkurs mittelfristig weiter steigt.
  • Die britische Barclays etwa hat die Einstufung für Nvidia nach den Zahlen mit einem Kursziel von 200 US-Dollar auf „Overweight“ belassen

Netzwerk- und Gaming-Geschäft des Chipkonzerns füllten die „China-Lücke“, schrieb Tom O’Malley laut finanzen.net am Donnerstag. Das Geschäft mit dem Reich der Mitte sei gekennzeichnet von „politischem Hin und Zurück“.

JP Morgan hebt Nvidia-Kursziel auf 215 Dollar

Noch zuversichtlicher ist die US-Bank JPMorgan: Sie hob das Kursziel für Nvidia „nach soliden Geschäftszahlen“, wie es hieß, von 170 auf 215 US-Dollar an, beließ die Einstufung auf „Overweight“. Das Muster übertroffener Erwartungen und höherer Ziele bleibe beim KI-Konzern bestehen, schrieb Harlan Sur. Nvidia sichere sich weiterhin einen Löwenanteil der Investitionen in diesen Bereich.

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